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Externe Festplatte zerstört Daten bei unbefugtem Zugriff

Nach falschen PIN-Eingaben muss die Festplatte neu formatiert werden. Origin Storage bietet mit der Festplatte Amacom Data Locker einen Datenspeicher an, der über eine PIN geschützt werden kann. Damit potenzielle Angreifer nicht wahllos PINs durchprobieren, soll der Inhalt der Festplatte nach zu vielen Fehleingaben zerstört werden.
/ Andreas Sebayang
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Origins Amacom Data Locker ist eine Festplatte, die bei unbefugtem Zugriff die Inhalte nicht nur sperrt, sondern auch unbrauchbar macht, so der Hersteller. Die externe USB-Festplatte im 2,5-Zoll-Format ist mit einem Touchscreen versehen, auf dem eine PIN eingegeben werden muss. Erst danach erfolgt die Freigabe der Inhalte. Die PIN kann bis zu 18 Stellen lang sein. Damit der Angreifer die Festplatte nicht einfach aus dem Gehäuse nimmt, verspricht Origin Storage eine ausgeklügelte Verschlüsselung in der Hardware, die die Daten schützt.

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Ein Angreifer muss also versuchen, die PIN zu erraten. Bei zu vielen Versuchen soll ein Selbstzerstörungsmechanismus greifen, wie die Firma es nennt. Das heißt allerdings nicht, dass sich die Festplatte in die Luft sprengt, was vermutlich die erste Assoziation der meisten Anwender wäre. Die Festplatte macht einfach ihre Daten unbrauchbar. Es soll auch möglich sein, mit einem Panik-Knopf die Daten selbst unbrauchbar zu machen. Nach einer Neuformatierung kann die Festplatte wieder genutzt werden.

Die externe Festplatte gibt es in zwei Versionen. Die kleine Variante nutzt eine 128-Bit-AES-Verschlüsselung, die direkt auf der verbauten Hardware des Festplattengehäuses läuft. Die Enterprise-Variante nutzt eine Schlüssellänge von 256 Bit. Die Festplatte wird mit Kapazitäten zwischen 160 und 500 GByte angeboten.

Origins Data Locker soll bereits verfügbar sein. Die Preise fangen bei 300 Euro an.


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