Taktische Täuschung im Zweiten Weltkrieg bei "Ruse"
Video: Ruse – Trailer(2:20) |
Ruse spielt zwar im Rahmen des Zweiten Weltkriegs, eine weitergehende Handlung soll es aber nicht geben. In den Partien ist das Ziel schlicht, unter Zeitdruck das feindliche Hauptquartier zu erobern. Allerdings gibt es Szenarios wie die Schlacht um Monte Cassino oder die Operation Overlord.
Die Spieler bauen Fabriken, Mannschaftsquartiere und Kasernen auf und den Rohstoff Gold ab. Die eigentliche Besonderheit von Ruse sind zusätzliche Kartensets, die weitgehende Auswirkungen haben. Vor jeder Partie wählt der Echtzeitgeneral drei von über 20 solcher Karten aus. Damit kann er beispielsweise seine Truppen tarnen, den Gegner mit gar nicht existierenden "Potemkin"-Stationen in die Irre führen oder Scheinangriffe starten, während die tatsächlichen Truppen von einer anderen Seite aus attackieren. Der Gegner wiederum kann solche Manöver enttarnen, indem er seine eigenen Karten entsprechend auswählt und einsetzt. Überhaupt sind Täuschungen deutlich wichtiger als in anderen Echtzeitstrategiespielen.
Spieler treten mit einer der sechs Fraktionen der Deutschen, Italiener, Briten, Franzosen, Amerikaner und Russen an. Dabei haben sie bis zu 200 Truppentypen unter ihrer Kontrolle – wie nicht anders zu erwarten zu Land, zu Wasser und in der Luft. Spieler treten wahlweise gegen den Computer oder gegen bis zu sieben Onlinegegner an.
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