Abo
  • Services:

Seagates Black Armor: NAS mit bis zu 8 TByte

Festplatten sind im Betrieb auswechselbar

Seagate will nun auch NAS-Systeme für Unternehmen auf den Markt bringen. Mit der BlackArmor NAS 440 bietet das Unternehmen einen Netzwerkspeicher an, der bis zu vier SATA-Festplatten aufnehmen kann. Im Störungsfall können diese auch im laufenden Betrieb ausgewechselt werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit der BlackArmor NAS stellt Seagate ein Network-Attached-Storage-System (NAS) vor, das bis zu vier SATA-Festplatten (3 GBit/s) an ein Netzwerk anbindet. Das NAS kann die Festplatten im Bund (JBOD) oder als RAID (0,1,5,10) ansprechen. Weitere Festplatten lassen sich über die vier USB-Anschlüsse anbinden. Einer der USB-Anschlüsse befindet sich vorne am Gerät und soll auch für Drucker oder USVs geeignet sein. Außerdem besitzt das NAS zwei Gigabit-Ethernet-Anschlüsse für die Ausfallsicherheit. Fällt etwa ein Kabel aus, soll der andere Anschluss übernehmen.

Stellenmarkt
  1. Dataport, verschiedene Standorte
  2. akf bank GmbH & Co KG, Wuppertal

Seagate stellt vor allem die leichte Bedienung in den Vordergrund. Damit soll die BlackArmor-NAS für Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern geeignet sein, die keinen oder nur wenig IT-Support haben. Für Backups legt Seagate eine Software mit zehn Lizenzen bei. Wer mehr braucht, muss diese hinzukaufen. Helfen soll auch ein Software-Management-Tool, das zudem mit allen Lösungen kompatibel sein soll, die unter dem Namen BlackArmor laufen. Speicherplatzbegrenzungen für Nutzer oder eine Verschlüsselung lassen sich damit einstellen. Statusmeldungen gibt das NAS-System auch über ein LC-Display an.

Ein nicht näher benannter 1,2 GHz-Prozessor mit 256 MByte RAM soll sich in dem BlackArmor-NAS befinden. Seagate verspricht Leseraten von bis zu 50 MByte/s und einen sparsamen Umgang mit Energie. Um Ausfallzeiten zu minimieren, kommt die Box ohne Schrauben aus. Außerdem sind die Festplatten laut Seagate im laufenden Betrieb wechselbar.

Musik, die sich auf den Festplatten befindet, liefert das NAS auch an iTunes oder DLNA-fähige Endgeräte aus.

Das Seagate BlackArmor NAS soll es in zwei Varianten geben. Das Modell 420 hat nur zwei Festplatten zu je 1 TByte und soll 800 US-Dollar kosten. Die BlackArmor NAS 440 ist komplett mit vier Festplatten bestückt. Die Preise dieses Modells sollen zwischen 1.200 und 2.000 US-Dollar liegen. Als Kapazitäten werden 4, 6 oder 8 TByte angeboten.

Deutsche Preise konnte Seagate noch nicht nennen. Die Netzwerkspeicher sollen ab Juni 2009 verfügbar sein. Das System wiegt laut Datenblatt zwischen 4,8 und 6,2 kg und hat die Abmessungen 16 x 20,7 x 26,9 cm (B x H x T).



Anzeige
Top-Angebote
  1. 6,99€
  2. 11,19€ inkl. USK18-Versand
  3. 0,00€
  4. 0,00€

_shiny__ 26. Mär 2009

interessant. hab mal einen artikel gelesen (hab die quelle leider nicht mehr im kopf...

Siga 25. Mär 2009

Früher wurden USVs über den Com-Port an den Server oder was auch immer angeschlossen. Die...

Avalanche 25. Mär 2009

Die Anpassung wird vermutlich darin bestehen, Samba für ARM zu kompilieren. Wunder würde...

Hanna_ 25. Mär 2009

hm, 506GB klingt wirklich nicht sehr viel... aber kommt wohl auch drauf an, was man...

pss7 25. Mär 2009

ist ja ein 408er..nur als OEM gebrandet kommt öfters vor ;)


Folgen Sie uns
       


Coup Elektroroller in Berlin - Kurzbericht

Coup lädt bis zu 154 Akkus in Berlin an einer automatischen Ladestation für 1.000 Elektroroller auf.

Coup Elektroroller in Berlin - Kurzbericht Video aufrufen
iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
iOS 12 im Test
Auch Apple will es Nutzern leichter machen

Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple iOS 12.1 verrät neues iPad Pro
  2. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


    Retrogaming: Maximal unnötige Minis
    Retrogaming
    Maximal unnötige Minis

    Nanu, die haben wir doch schon mal weggeschmissen - und jetzt sollen wir 100 Euro dafür ausgeben? Mit Minikonsolen fahren Anbieter wie Sony und Nintendo vermutlich hohe Gewinne ein, dabei gäbe es eine für alle bessere Alternative: Software statt Hardware.
    Ein IMHO von Peter Steinlechner

    1. Streaming Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
    2. Sicherheit Ein Lob für Twitter und Github
    3. Linux Mit Ignoranz gegen die GPL

      •  /