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Hausdurchsuchung beim Inhaber von Wikileaks.de

Domaininhaber wird die Verbreitung von Pornografie vorgeworfen

Polizisten haben die Wohnungen des Inhabers der Domain Wikileaks.de in Jena und Dresden durchsucht. Ihm wird die Verbreitung von Pornografie vorgeworfen. Die Organisation Wikileaks kritisiert, sie sei nicht selbst kontaktiert worden.

Artikel veröffentlicht am ,

Am gestrigen Dienstagabend hat die Polizei in Dresden und Jena die Wohnungen von Theodor Reppe durchsucht, auf dessen Namen die Domain Wikileaks.de angemeldet ist. Grund für die Aktion seien die "Verbreitung pornografischer Schriften" und das "Auffinden von Beweismitteln", heißt es im Durchsuchungsprotokoll. Die Beamten beschlagnahmten ein Notebook und eine mobile Festplatte als Beweismittel.

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Weitere Angaben hätten die Beamten gegenüber Reppe nicht gemacht, schreibt Wikileaks. Es sei deshalb "nicht vollkommen klar, wieso durchsucht wurde". Möglicherweise stehe die Durchsuchung im Zusammenhang mit der Veröffentlichung von Listen mit gesperrten URLs in verschiedenen Ländern.

Diese geheimen Listen enthielten auch Links zu Seiten mit Kinderpornografie. Wikileaks argumentiert, dass die Listen der dänischen Polizei und der dänischen "Save the Children"-Gruppe auch zu Unrecht gesperrte Adressen wie die eines dänischen Transportunternehmens enthielten. Kinderschutzgruppen mahnen dagegen an, dass mit der Veröffentlichung staatlicher Kinderpornosperrlisten eindeutige Suchkataloge für Pädophile zu Darstellungen von Kindesmissbrauch erneut öffentlich würden.

Reppe ist laut Wikileaks lediglich ein freiwilliger Helfer der Organisation. Er sei "Spender der Wikileaks.de Domain", aber "ansonsten nicht operativ in Wikileaks involviert". Die Organisation selbst ist nach eigenen Angaben von der Polizei "nicht kontaktiert" worden.



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spanther 29. Nov 2010

Tja, schöne neue Welt...Irgendwie gibt es für mich wirklich immer weniger, was mich am...

Genau Hingucker 27. Mär 2009

So als Bürgerservice wahrscheinlich :) Hast du nicht bemerkt, dass diese beiden Punkte...

Zimrodel 26. Mär 2009

Die Frage ist doch: wie soll man in Zukunft kontrollieren können, ob nur wirkliche KiPo...

Gelegenheitssurfer 26. Mär 2009

Alles Bullshit.... Wer KiPo Zeugs hat, stellt es nicht öffentlich ins Internet, sodass...

Hat aber mal... 26. Mär 2009

Kein Scherz. Mir ist schon mal mein Passwort nach 4 Jahren durch einen Zufall wieder...


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