Abo
  • Services:

3D-API fürs Web

Khronos und Mozilla entwickeln 3D-Schnittstelle für Browser auf Basis von OpenGL

Die Khronos Group will zusammen mit Mozilla ein offenes und lizenzfreies 3D-API für Browser entwickeln, über das Webapplikationen 3D-Hardware-Beschleunigung nutzen können, die in den meisten Rechnern und modernen Mobiltelefonen vorhanden ist.

Artikel veröffentlicht am ,

Auf Vorschlag von Mozilla hat Khronos die Arbeitsgruppe "Accelerated 3D on Web" gegründet. Sie soll einen lizenzfreien Standard entwickeln, der innerhalb von zwölf Monaten in einer ersten öffentlichen Version vorliegen soll.

 

Stellenmarkt
  1. Hessischer Rundfunk Anstalt des öffentlichen Rechts, Frankfurt am Main
  2. Bosch Gruppe, Stuttgart

Interessierte Unternehmen sind aufgefordert, sich an der Entwicklung zu beteiligen. Mozilla hat sich angeboten, die Arbeitsgruppe, die im April mit ihrer Arbeit beginnen soll, zu leiten. Google unterstützt den Vorschlag und hat seine Unterstützung angeboten.

Die Arbeitsgruppe soll mehrere Ansätze evaluieren, darunter auch OpenGL und OpenGL ES 2.0 im Zusammenspiel mit JavaScript.

Mit der zunehmenden Leistungsfähigkeit von JavaScript sei die Sprache mittlerweile eine ernsthafte Alternative bei der Entwicklung von Applikationen, die traditionell in C und C++ geschrieben werden, heißt es von Seiten der Khronos Group. In der Zusammenführung von Web und OpenGL beziehungsweise OpenGL ES sieht die Khronos Group großes Potenzial, denn viele Entwickler seien bereits mit den OpenGL-Standards vertraut, die heute auf fast jedem Desktop-PC und Notebook sowie in Form von OpenGL ES auf vielen mobilen Mobiltelefonen zur Verfügung stehen.

Mozilla schlägt vor, OpenGL ES 2.0 in Verbindung mit dem Canvas-Element zu nutzen, um beschleunigte 3D-Grafik im Browser darzustellen. OpenGL ES 2.0 deckt eine Untermenge des OpenGL-APIs ab und wurde für Embedded-Geräte entwickelt. Noch will sich die Khronos Group darauf nicht festlegen, sondern erst die Ergebnisse der Arbeitsgruppe abwarten. Zwar unterstützen fast alle modernen Browser das Canvas-Element, jedoch nicht Microsofts Internet Explorer.

Einen Ansatz für ein entsprechendes API beschreibt Mozilla-Entwickler Vladimir Vukicevic in seinem Blog unter dem Stichwort Canvas 3D. Er plädiert dafür, OpenGL ES 2.0 als Schnittstelle im Browser zu nutzen, um die langwierige Standardisierung eines neuen Standards zu vermeiden. Auch auf die Unterstützung von OpenGL ES 1.1 möchte Vukicevic verzichten, da dies die Implementierung unnötig aufwendig macht, verweist aber zugleich darauf, dass Apples iPhone eben nur OpenGL ES 1.1 unterstützt.

Bereits im November 2007 stellte Vukicevic die experimentelle Firefox-Erweiterung Canvas 3D zum Download bereit. Sie unterstützt sowohl OpenGL ES 1.1 als auch 2.0. Sie dient vor allem als Prototyp, um Entwicklern früh die Möglichkeit zu geben, sich mit der neuen Technik auseinanderzusetzen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 79,99€ (erscheint am 10. April)
  2. (pay what you want ab 0,88€)
  3. 99,99€ (versandkostenfrei)
  4. (u. a. 32 GB 6,98€, 128 GB 23,58€)

tssssss 26. Mär 2009

bullshit vrml ist so frei wie html und svg

Hello_World 25. Mär 2009

Ach. Die Benchmarks (hier mal exemplarisch Tracemonkey gegen Java 6) sprechen aber eine...

Streuner 25. Mär 2009

Nope. VRML ist eine Beschreibungssprache. Ohne weitere unterstützung läuft da nichts...

oyo 25. Mär 2009

Mit VRML bzw. X3D gab es auch schon 1997 hardwarebeschleunigte 3D im Browser. Das...

Adaptive 25. Mär 2009

Nee, irgendwer hatte mal einen Compiler vorgestellt der C/C++ Code in ActionScript...


Folgen Sie uns
       


Sony Xperia 10 Plus - Hands on (MWC 2019)

Das Xperia 10 Plus hat Sony auf dem Mobile World Congress 2019 vorgestellt. Im ersten Hands on konnte uns die schmale Bauform überzeugen. Endlich gibt es auch Dual-Kamera-Technik. Das Xperia 10 Plus kommt Anfang März 2019 für 430 Euro auf den Markt.

Sony Xperia 10 Plus - Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Überwachung: Wenn die Firma heimlich ihre Mitarbeiter ausspioniert
Überwachung
Wenn die Firma heimlich ihre Mitarbeiter ausspioniert

Videokameras, Wanzen, GPS-Tracker, Keylogger - es gibt viele Möglichkeiten, mit denen Firmen Mitarbeiter kontrollieren können. Nicht wenige tun das auch und werden dafür mitunter bestraft. Manchmal kommen sie aber selbst mit heimlichen Überwachungsaktionen durch. Es kommt auf die Gründe an.
Von Harald Büring

  1. Österreich Bundesheer soll mehr Daten bekommen
  2. Datenschutz Chinesische Kameraüberwachung hält Bus-Werbung für Fußgänger
  3. Überwachung Infosystem über Funkzellenabfragen in Berlin gestartet

Uploadfilter: Voss stellt Existenz von Youtube infrage
Uploadfilter
Voss stellt Existenz von Youtube infrage

Gut zwei Wochen vor der endgültigen Abstimmung über Uploadfilter stehen sich Befürworter und Gegner weiter unversöhnlich gegenüber. Verhandlungsführer Voss hat offenbar kein Problem damit, wenn es Plattformen wie Youtube nicht mehr gäbe. Wissenschaftler sehen hingegen Gefahren durch die Reform.

  1. Uploadfilter Koalition findet ihren eigenen Kompromiss nicht so gut
  2. Uploadfilter Konservative EVP will Abstimmung doch nicht vorziehen
  3. Uploadfilter Spontane Demos gegen Schnellvotum angekündigt

Display-Technik: So funktionieren Micro-LEDs
Display-Technik
So funktionieren Micro-LEDs

Nach Flüssigkristallanzeigen (LCD) mit Hintergrundbeleuchtung und OLED-Bildschirmen sind Micro-LEDs der nächste Schritt: Apple arbeitet daran für Smartwatches und Samsung hat bereits einen Fernseher vorgestellt. Die Technik hat viele Vorteile, ist aber aufwendig in der Fertigung.
Von Mike Wobker

  1. AU Optronics Apple soll Wechsel von OLEDs zu Micro-LEDs vorbereiten

    •  /