Abo
  • Services:

Der Herr der Sims und die Independent Games

Neue Vertriebsmodelle helfen den Unabhängigen

Independent Games sind auf der GDC überhaupt ein größeres Thema, als es die Veranstalter offenbar erwartet haben. Viele der Vorträge über die Unabhängigen finden in vergleichsweise kleinen Räumen statt, vor denen sich aber prompt lange Schlangen bilden. Grund ist, dass es neue Vertriebswege und Geschäftsmodelle kleinen, unabhängigen Teams in letzter Zeit viel einfacher machen, sich im Markt zu behaupten und langfristig zu überleben.

Stellenmarkt
  1. Governikus GmbH & Co. KG, Bremen
  2. Hannover Rück SE, Hannover

Einer der Gründe für den Boom der Indies sind neue digitale Vertriebsmodelle wie Xbox Live, Playstation Network und Steam. So erzählte Jamie Cheng, Chef des kanadischen Entwicklerstudios Klei Entertainment, dass er im letzten halben Jahr so viele Einheiten seines ursprünglich 2006 veröffentlichten Puzzlespiels Eets verkauft hat wie in der gesamten Zeit zuvor - auf Steam, und als Folge der gezielten Werbung, die auf dem Valve-Onlineportal möglich ist.

 

Auch Ron Carmel, Chef von 2D Boy, sieht ein großes Potenzial der Downloaddienste. Sein World of Goo kam zwar in einigen Ländern auch als verpackte Version in den Handel - in Deutschland über RTL Games -, aber über diesen klassischen Vertriebsweg habe das Unternehmen nur zwei bis drei Prozent der Erlöse erzielt. Der Rest kam durch die Vermarktung als Download auf der eigenen Webseite, später auch über Steam und Wii-Ware zusammen.

Anders erging es Hampus Soderstrom mit seinem unabhängigen schwedischen Entwicklerstudio Nabi. Deren Erstlingswerk Toribash, eine Art Onlinekampfspiel, gewann nach seiner Veröffentlichung zwar zahlreiche Auszeichnungen, sei aber wegen der hohen Anzahl von Schwarzkopien ein kommerzieller Flop gewesen. Inzwischen hat Nabi das Geschäftsmodell umgestellt: Toribash lässt sich im Internet zwar kostenlos spielen. Aber wer seinen Bildschirmprotagonisten mit individuellen Texturen ausstaffieren möchte, muss dafür bezahlen. Und das kostet: Spieler, die ihre gesamte Figur mit allen 40 Körperteilen nach eigenen Wünschen ausstatten möchten, müssen dafür mehrere tausend US-Dollar anlegen, so Soderstrom. Und unter den rund 12.000 Spielern gebe es einige, die so viel Geld ausgegeben hätten.

 Der Herr der Sims und die Independent Games
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. (-20%) 47,99€
  3. 399,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  4. 1,49€

Systemfehler 25. Mär 2009

Oha, den möchte man dann aber nicht beim Baden verlieren. ^^

aaaaaahhhhh 25. Mär 2009

ich habe von diesen lulu-spielchen nie gehört. eigentlich zocke ich auch generell keine...


Folgen Sie uns
       


Square Enix E3 2018 Pressekonferenz - Live

Lara Croft steht kurz vor ihrer Metamorphose, Dragon Quest 11 und Final Fantasy 14 erblühen in Europa und zwei ganz neue Spieleserien hat Square Enix auch noch vorgestellt. Wie fanden wir das?

Square Enix E3 2018 Pressekonferenz - Live Video aufrufen
Blackberry Key2 im Test: Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen
Blackberry Key2 im Test
Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen

Zwei Hauptkameras, 32 Tasten und viele Probleme: Beim Blackberry Key2 ist vieles besser als beim Keyone, unfertige Software macht dem neuen Tastatur-Smartphone aber zu schaffen. Im Testbericht verraten wir, was uns gut und was uns gar nicht gefallen hat.
Ein Test von Tobias Czullay

  1. Blackberry Key2 im Hands On Smartphone bringt verbesserte Tastatur und eine Dual-Kamera
  2. Blackberry Motion im Test Langläufer ohne Glanz

eSIM: Die Plastik-SIM-Karte ist noch lange nicht weg
eSIM
Die Plastik-SIM-Karte ist noch lange nicht weg

Ein halbes Jahr nach dem Ende der Verhandlungen um die eSIM bieten immerhin zwei von drei Netzbetreibern in Deutschland die fest verbaute SIM-Karte an. Doch es gibt noch viele Einschränkungen.
Von Archie Welwin


    Razer Blade 15 im Test: Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns
    Razer Blade 15 im Test
    Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns

    Das Razer Blade 15 ist ein gutes Spiele-Notebook mit flottem Display und schneller Geforce-Grafikeinheit. Anders als im 14-Zoll-Formfaktor ist bei den 15,6-Zoll-Modellen die Konkurrenz aber deutlich größer.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Gaming-Notebook Razer packt Hexacore und Geforce GTX 1070 ins Blade 15
    2. Razer Blade 2017 im Test Das beste Gaming-Ultrabook nun mit 4K

      •  /