Ausprobiert: vReveal - Videos verschönern leicht gemacht?

Software von Motion DSP verbessert die Bildqualität von Videos

Handyvideos sehen selten gut aus, Grauschleier und Kompressionsartefakte lassen auch interessante Sequenzen verblassen. Mit vReveal sollen solche Videos vorzeigbar werden.

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Laut Hersteller Motion DSP verbessert vReveal wie von Zauberhand die Bildqualität von Videos auf Knopfdruck. Die Technik, die dabei zum Einsatz kommt, ist nicht neu. Sie ist bereits im Programm Ikena bei der Verbrechensbekämpfung im Einsatz. Durch vReveal ist sie jetzt auch für Endanwender zugänglich - entweder in einer 30-tägigen Testversion inklusive Wasserzeichen oder für knapp 50 Dollar als Vollversion.

 

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In der Praxis werden Videos in das Programm geladen und über Knopfdruck automatisch verbessert. Dabei erhöht die Automatik in erster Linie die Kontraste und versucht Details aus den Videos hervorzuheben. Das führt jedoch in der Regel zu einem überbelichteten Ergebnis. Deshalb sollte der Nutzer selbst Hand anlegen und die Feinabstimmung nutzen.

vReveal
vReveal
In der Feinabstimmung können Kompressionsartefakte bereinigt, die Auflösung verdoppelt, Schärfe, Farbton und Kontrast geregelt sowie Videos stabilisiert werden. Vor allem die Stabilisierung funktioniert jedoch nicht tadellos, der leicht vergrößerte Bildausschnitt fällt auch bei kleinen Wacklern oft aus dem Bild, was schwarze Kanten sichtbar macht. Standardmäßig hat der Hersteller die Bildstabilisierung auch ausgeschaltet, sie muss erst in den Optionen aktiviert werden. Die Stärke von vReveal liegt in der Verbesserung von Kontrast und Farbton. Wer hier dezent an der Schattengebung und den Highlights regelt, kann ein schöneres Ergebnis erzielen.

vReveal
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Nach der Bearbeitung bietet vReveal zwei Möglichkeiten zum Export an. Das Video kann direkt auf Youtube hochgeladen oder als Windows Media Video beziehungsweise Rohvideo in den Formaten 240p, 480p oder 720p gespeichert werden.

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MotionDSP hat bei der Entwicklung von vReveal eng mit Nvidia zusammengearbeitet. Grafikkarten ab der Serie Geforce 8000 mit aktuellen CUDA-fähigen Treibern beschleunigen den Rendervorgang enorm und helfen bei der Wiedergabe der Bildverbesserungen in Echtzeit. Benötigt wird eine Nvidia-Grafikkarte aber nicht. Zu den Systemvoraussetzungen zählen nur ein 1,6-GHz-Prozessor, 1 GByte RAM und Windows XP oder Vista.

Fazit

Schöne Ergebnisse liefert vReveal nicht von alleine. Um Videomaterial dezent zu verbessern, taugt das Programm durchaus. Es braucht dafür jedoch die Hilfestellung durch den Nutzer. Einstellungen können zudem nicht gespeichert werden, was die Bearbeitung mehrerer Handyvideos fummelig und langwierig macht. Mit einer Nvidia-8800-Grafikkarte, oder einem späteren Modell aus gleichem Hause, besticht das Programm dafür mit hoher Geschwindigkeit beim Rendern.

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