Ausprobiert: vReveal - Videos verschönern leicht gemacht?
Laut Hersteller Motion DSP verbessert vReveal wie von Zauberhand die Bildqualität von Videos auf Knopfdruck. Die Technik, die dabei zum Einsatz kommt, ist nicht neu. Sie ist bereits im Programm Ikena bei der Verbrechensbekämpfung im Einsatz. Durch vReveal ist sie jetzt auch für Endanwender zugänglich – entweder in einer 30-tägigen Testversion inklusive Wasserzeichen oder für knapp 50 Dollar als Vollversion.
Video: vReveal – Video(1:28) |
In der Praxis werden Videos in das Programm geladen und über Knopfdruck automatisch verbessert. Dabei erhöht die Automatik in erster Linie die Kontraste und versucht Details aus den Videos hervorzuheben. Das führt jedoch in der Regel zu einem überbelichteten Ergebnis. Deshalb sollte der Nutzer selbst Hand anlegen und die Feinabstimmung nutzen.
MotionDSP hat bei der Entwicklung von vReveal eng mit Nvidia zusammengearbeitet. Grafikkarten ab der Serie Geforce 8000 mit aktuellen CUDA-fähigen Treibern beschleunigen den Rendervorgang enorm und helfen bei der Wiedergabe der Bildverbesserungen in Echtzeit. Benötigt wird eine Nvidia-Grafikkarte aber nicht. Zu den Systemvoraussetzungen zählen nur ein 1,6-GHz-Prozessor, 1 GByte RAM und Windows XP oder Vista.
Fazit
Schöne Ergebnisse liefert vReveal nicht von alleine. Um Videomaterial dezent zu verbessern, taugt das Programm durchaus. Es braucht dafür jedoch die Hilfestellung durch den Nutzer. Einstellungen können zudem nicht gespeichert werden, was die Bearbeitung mehrerer Handyvideos fummelig und langwierig macht. Mit einer Nvidia-8800-Grafikkarte, oder einem späteren Modell aus gleichem Hause, besticht das Programm dafür mit hoher Geschwindigkeit beim Rendern.