Abo
  • Services:

Nintendo DS und Playstation Portable - Opfer des iPhone?

Ehemaliger EA-Manager sieht die Welt der Spielehandhelds im Umbruch

Verändert das iPhone die Welt des mobilen Spielens - und noch mehr? Auf der GDC in San Francisco sprach Neil Young, jahrelang hochrangiger Manager bei Electronic Arts, über den Einfluss des Apple-Handys auf die Spielebranche.

Artikel veröffentlicht am ,

Neil Young
Neil Young
"Meine Liebesaffäre mit dem iPhone begann in dem Moment, als ich es angefasst habe", sagte Neil Young auf der Games Developers Conference (GDC) in San Francisco. "Ich musste damals, bei Veröffentlichung des Geräts, in einer langen Schlange in Santa Monica bei Los Angeles anstehen." Als Young das wertvolle Stück endlich in Händen hielt, dauerte es nicht mehr lange, bis der gebürtige Brite seinen hochdotierten Job bei Electronic Arts gekündigt und seine eigene Firma namens Ngmoco gegründet hatte. Die hat sich inzwischen zum Vorzeigeentwickler für iPhone-Spiele gemausert - bei der Präsentation des Handybetriebssystems OS 3.0 am 17. März 2009 durfte Ngmoco einige der neuen Fähigkeiten von 3.0 anhand seines Ego-Shooters Live Fire demonstrieren.

Inhalt:
  1. Nintendo DS und Playstation Portable - Opfer des iPhone?
  2. Nintendo DS und Playstation Portable - Opfer des iPhone?

Das iPhone ist schon am ersten Tag eines der großen Themen auf der GDC - allein am Montag beschäftigen sich acht Veranstaltungen mit dem Smartphone. Neben Neil Young sprach darüber auch der Deutsche Guido Henkel, dessen Thema Programmiertricks auf dem Gerät sind. Henkel hatte Anfang der 1990er Jahre einige erfolgreiche PC-Spiele auf Basis von Das Schwarze Auge produziert und war an dem legendären, 2000 veröffentlichten Rollenspiel Planescape Torment beteiligt.

Für Neil Young hat die Spieleplattform iPhone nichts mehr mit Handyspielen etwa auf Java-Basis zu tun. Deren Entwickler verschwendeten 90 Prozent ihrer Zeit dafür, die Spiele auf andere Endgeräte anzupassen. Sie hätten immer noch kaum interessante Möglichkeiten, die Steuerung sei schlecht gelöst und die Mobilfunkbetreiber seien eher ein Hindernis bei der Erschließung von Märkten.

Young sieht das iPhone als Konkurrenz zum Nintendo DS und zur Playstation Portable. Allerdings mit einigen handfesten Vorteilen: Die Grafik sei besser, die Netzwerkfähigkeiten sowieso, die Geräte sind immer eingeschaltet und damit der Griff zum Spiel viel näher. Aus Sicht eines Firmenchefs kommt noch ein weiterer gewaltiger Vorteil hinzu: Auf dem iPhone gibt es keine Konkurrenz durch Spiele des Hardwareherstellers - anders als etwa die Spiele von Nintendo selbst, die sich enorm gut verkaufen und eine große Konkurrenz für Dritthersteller seien.

Stellenmarkt
  1. Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, München
  2. Schwäbische Werkzeugmaschinen GmbH, Schramberg - Waldmössingen

Laut Young steigen die Verkäufe des iPhone und damit seine Verbreitung deutlich schneller als die des DS und der PSP. Im AppStore von Apple machen Spiele einen Anteil von rund einem Viertel aus - über 6.000 von 25.000 Programmen. Innerhalb der Top 100 der App-Charts befinden sich nach Recherche von Young rund 60 Spiele.

Nintendo DS und Playstation Portable - Opfer des iPhone? 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 349,00€ (inkl. Call of Duty: Black Ops 4 & Fortnite Counterattack Set)
  2. 119,90€
  3. 216,50€

chillum 25. Mär 2009

Klar ist es bequem per iPhone zu surfen, gibt aber auch andere Geräte auf denen es...

el3ktro 25. Mär 2009

Was genau meinst du mit "nicht offen"? Kein Zubehör, keine Drittanbietersoftware? Keine...

Vion 25. Mär 2009

Es setzt sich nicht immer das vermeintlich technisch beste Gerät durch. Eigentlich eher...

Dr. Herbert Lotsen 24. Mär 2009

NDS und PSP wurden doch nur durch Homebrew und Backups so erfolgreich. Beim Eifon ist das...

chillum 24. Mär 2009

nice


Folgen Sie uns
       


Padrone-Maus-Ring - Kampagnenvideo (Indiegogo)

Der Ring des Schweizer Startups Padrone soll die Maus überflüssig machen.

Padrone-Maus-Ring - Kampagnenvideo (Indiegogo) Video aufrufen
Raspberry Pi: Spieglein, Spieglein, werde smart!
Raspberry Pi
Spieglein, Spieglein, werde smart!

Ein Spiegel, ein ausrangierter Monitor und ein Raspberry Pi sind die grundlegenden Bauteile, mit denen man sich selbst einen Smart Mirror basteln kann. Je nach Interesse können dort dann das Wetter, Fahrpläne, Nachrichten oder auch stimmungsvolle Bilder angezeigt werden.
Eine Anleitung von Christopher Bichl

  1. IoT mit LoRa und Raspberry Pi Die DNA des Internet der Dinge
  2. Bewegungssensor auswerten Mit Wackeln programmieren lernen
  3. Raspberry Pi Cam Babycam mit wenig Aufwand selbst bauen

Chromebook Spin 13 im Alltagstest: Tolles Notebook mit Software-Bremse
Chromebook Spin 13 im Alltagstest
Tolles Notebook mit Software-Bremse

Bei Chromebooks denken viele an billige, knarzende Laptops - das Spin 13 von Acer ist anders. Wir haben es einen Monat lang verwendet - und uns am Ende gefragt, ob der veranschlagte Preis für ein Notebook mit Chrome OS wirklich gerechtfertigt ist.
Ein Test von Tobias Költzsch


    Ottobock: Wie ein Exoskelett die Arbeit erleichtert
    Ottobock
    Wie ein Exoskelett die Arbeit erleichtert

    Es verleiht zwar keine Superkräfte. Bei der Arbeit in unbequemer Haltung zum Beispiel mit dem Akkuschrauber unterstützt das Exoskelett Paexo von Ottobock aber gut, wie wir herausgefunden haben. Exoskelette mit aktiver Unterstützung sind in der Entwicklung.
    Ein Erfahrungsbericht von Werner Pluta


        •  /