Abo
  • Services:

Studie: Der PC ist die wichtigste Plattform für Spiele

Rund 11 Milliarden US-Dollar setzen PC-Spiele weltweit angeblich um

Konsolenhersteller übertrumpfen sich immer wieder mit Rekordmeldungen, aber die wichtigste Plattform für Computerspiele ist der PC. Das behauptet zumindest die PC Gaming Alliance in ihrem Report "State of PC Gaming".

Artikel veröffentlicht am ,

Rund 11 Milliarden US-Dollar - so viel Umsatz wurde 2008 mit Spielen für den PC umgesetzt. Schreibt zumindest die PC Gaming Alliance, ein von Firmen wie Dell, Intel, Logitech, Activision, AMD und Epic Games unterstützter Verband. Auf der Games Developers Conference hat er aktuelle Zahlen präsentiert, die auch ein Gegengewicht bilden sollen zum Eindruck, dass an Xbox 360 oder Playstation 3 kein Weg vorbeiführe - wie deren Hersteller es nur allzu gerne sehen. Das gelte insbesondere in Schwellen- und Entwicklungsländern, in denen Konsolen häufig gar nicht erhältlich seien. Aber auch in Nordamerika und Westeuropa sei der PC mit Gesamtumsätzen von 6 Milliarden US-Dollar die Nummer eins; diese teils als aktuell präsentierte Zahl bezieht sich allerdings auf 2007.

Stellenmarkt
  1. Voltabox AG, Delbrück
  2. ABB AG, Frankfurt am Main, Mannheim, Ratingen

"Das wirklich große Ding bei PC-Spielen ist, dass sie längst über den klassischen Handel hinausgewachsen sind", meldet sich Randy Stude, Chef der PC Gaming Alliance, zu Wort. "Trotz der Bemühungen etwa von Xbox Live und Playstation Network bleibt der PC weltweit die zugänglichste und stabilste Onlineplattform."

Besonders wichtig sind laut der Studie - die vom amerikanischen Marktforschungsunternehmen DFC Intelligence durchgeführt wurde - Onlinerollenspiele wie World of Warcraft, das alleine über eine Milliarde US-Dollar Umsatz generiert. Aber auch die digitale Distribution von Spielen etwa über Steam und das vor allem im asiatischen Raum beliebte Onlinespiele-Geschäftsmodell mit Micropayment etwa für virtuelle Gegenstände würden stark an Bedeutung gewinnen.

Laut der Studie würden erfolgreiche PC-Spiele problemlos mehr als 50 Millionen US-Dollar im Handel umsetzen, aber inzwischen "substanziell" mehr durch Abonnements und Downloaderweiterungen; Verbände wie der deutsche Bundesverband Interaktive Unterhaltung (BIU) berücksichtigen bei ihren Markterhebungen bislang ausschließlich den klassischen Einzelhandel.

Die aktuelle Finanzkrise habe bislang keine Auswirkungen auf das Geschäft mit PC-Spielen gehabt. Allerdings verlangsame sich das weltweite Wachstum bei PC-Hardware, was langfristig auch Auswirkungen auf die Spielebranche haben werde. Allerdings könne dies wenigstens zum Teil kompensiert werden durch den starken Ausbau von Internetinfrastruktur in einigen der Schwellenländer. Der damit einhergehende Trend zu Spielen mit einer starken Onlinekomponente habe inzwischen zu einem Rückgang an Schwarzkopien geführt - wodurch etwa in China ein funktionierender Markt für PC-Spiele entstanden sei, schreibt die PC Gaming Alliance.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Sonic77 26. Mär 2009

Und es ist ja auch total schlimm und völlig unzumutbar den Teil an Spielen, der einem...

uk (Golem.de) 25. Mär 2009

Gegenbeispiel wären dann die weltweiten Verkaufszahlen von World of Warcraft inkl. seiner...

Bibabuzzelmann 24. Mär 2009

Der Schäuble wird dich auch noch kriegen *g

Bibabuzzelmann 24. Mär 2009

"Auf der Games Developers Conference hat er aktuelle Zahlen präsentiert, die auch ein...

^Andreas... 24. Mär 2009

Wozu einen Reinstall? In gewissen Abständen ein Image der Systempartition und gut ist...


Folgen Sie uns
       


Red Dead Redemption 2 - Test

Das Spiel des Jahres - in punkto Hype - kommt 2018 von den GTA-Machern Rockstar. Im Test sortieren wir es im Genre ein.

Red Dead Redemption 2 - Test Video aufrufen
Deutsche Darknet-Größe: Wie Lucky demaskiert wurde
Deutsche Darknet-Größe
Wie "Lucky" demaskiert wurde

Alexander U. hat das Forum betrieben, über das die Waffe für den Amoklauf in München verkauft wurde. BKA-Ermittler schildern vor Gericht, wie sie ihm auf die Schliche kamen.
Von Hakan Tanriverdi

  1. Digitales Vermummungsverbot Auch ohne Maske hasst sich's trefflich
  2. Microsoft Translator Neuerungen versprechen bessere Übersetzungen
  3. Sci-Hub Schwedischer ISP blockt Elsevier nach Blockieraufforderung

Aufbruch zum Mond: Die schönste Fake-Mondlandung aller Zeiten
Aufbruch zum Mond
Die schönste Fake-Mondlandung aller Zeiten

Hollywood-Romantiker Damien Chazelle (La La Land) möchte sich mit Aufbruch zum Mond der Person Neil Armstrong annähern, fördert dabei aber kaum Spannendes zutage. Atemberaubend sind wie im wahren Leben dagegen Armstrongs erste Schritte auf dem Mond, für die alleine sich ein Kinobesuch sehr lohnt - der Film startet am Donnerstag.
Eine Rezension von Daniel Pook

  1. Solo - A Star Wars Story Gar nicht so solo, dieser Han
  2. The Cleaners Wie soziale Netzwerke ihre Verantwortung outsourcen
  3. Filmkritik Ready Player One Der Videospielfilm mit Nostalgiemacke

NGT Cargo: Der Güterzug der Zukunft fährt 400 km/h
NGT Cargo
Der Güterzug der Zukunft fährt 400 km/h

Güterzüge sind lange, laute Gebilde, die langsam durch die Lande zuckeln. Das soll sich ändern: Das DLR hat ein Konzept für einen automatisiert fahrenden Hochgeschwindigkeitsgüterzug entwickelt, der schneller ist als der schnellste ICE.
Ein Bericht von Werner Pluta


      •  /