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AMD will Havok-Physik auf Grafikkarten zeigen

GDC
Gemeinsam mit Intel gegen Nvidias PhysX. AMD will auf der "Games Developers Conference", die derzeit in San Francisco stattfindet, erstmals eine namhafte Grafikengine mit Beschleunigung durch ATI-GPUs zeigen. Zusammen mit Intel will man so gegen Nvidias PhysX antreten.
/ Nico Ernst
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Da Nvidia in den letzten Monaten viel Erfolg mit der Lizenzierung seiner PhysX-Engine hatte, die von PC-Entwicklern und Konsolenprogrammierern allmählich angenommen wird, will AMD nun verstärkt dagegenhalten. Eine Ankündigung im GDC-Programm(öffnet im neuen Fenster) weist zwar nur einen Vortrag von AMD-Managern zu mehr Realismus in Spielen aus.

AMDs Treiberchef Terry Makedon bestätigte jedoch via Twitter(öffnet im neuen Fenster) bereits, dass es dabei auch eine Vorführung von Physikbeschleunigung auf einer GPU geben soll. Auf Nachfragen erklärte Makedon noch, es werde sich dabei um die Havok-Engine handeln. Sie soll mit ATIS GPGPU-Schnittselle "Stream" und OpenCL umgesetzt werden.

Havok wurde bereits im September 2007 von Intel gekauft, Mitte 2008 kündigten Intel und AMD an, die Engine auf Grafikprozessoren von ATI umsetzen zu wollen. Das ist nun offenbar so weit fortgeschritten, dass AMD erste Demos zeigen kann. Die Havok-Engine hat mit Microsoft, das sie für die eigenen Studios lizenziert hat, einen starken Unterstützer.

Damit bahnt sich anstelle des von einigen Entwicklern und Fans immer noch herbeigesehnten herstellerübergreifenden "Direct Physics" wohl an, dass in Zukunft mit PhysX und Havok zwei miteinander inkompatible Physik-Engines den Markt beherrschen werden.


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