Ersteindruck: Schnellstartsystem Presto als Beta verfügbar

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| Video: Xandros Presto – Test (1:26) |
Presto richtet sich dann selbst ein und den Grub-Bootloader auf dem System gleich mit. Beim nächsten Start fragt er, ob Windows oder Presto gestartet werden soll. Der erste Presto-Start dauert etwas länger, da sich das System automatisch konfiguriert. Auch hier muss der Anwender keine Angaben machen. In der Arbeitsumgebung stehen dann Programme wie Firefox, Skype und OpenOffice.org zur Verfügung. Über den Dateimanager lässt sich auf die Windows-Partition zugreifen.
Hinter Presto verbirgt sich aber ein normales, von Xandros angepasstes Linux, das also auch erweitert werden kann. Zusätzliche Anwendungen werden über den Presto Application Store(öffnet im neuen Fenster) nachinstalliert. Xandros verwendet dafür das eigene Click-and-Run-System . Das wurde ursprünglich vom Linux-Anbieter Linspire entwickelt, den Xandros 2008 gekauft hat .
Der Nutzer wählt im Browser auf der Application-Store-Seite ein Programm aus, das dann heruntergeladen und eingerichtet wird, ohne dass direkt mit dem Paketmanager gearbeitet werden muss. Über den Application Store stehen beispielsweise Programme wie Gimp, Picasa oder auch Java zur Verfügung. Andere Erweiterungen wie den Flash-Player enthält Presto bereits in der Standardinstallation. Über den Application Store sind auch einige kostenpflichtige Programme verfügbar.
Als Betaversion ist Presto ab sofort zum Download(öffnet im neuen Fenster) verfügbar. Die Datei ist gut 480 MByte groß. Im April 2009 soll die fertige Version für 20 US-Dollar verfügbar sein. Gerätehersteller will Xandros mit einer OEM-Version versorgen.



