P2P-Speicherdienst Wuala fusioniert mit LaCie
Mit Wuala bietet die Caleido AG eine Onlinefestplatte auf Peer-to-Peer-Basis an. Anstelle von zentralen Servern setzt der Dienst auf die Festplatten und die Bandbreite seiner Nutzer. Damit sollen brachliegende Ressourcen gewinnbringend genutzt werden können. Die Verteilung und Verschlüsselung der Daten übernimmt ein Java-Programm.
Der Wuala-Server speichert ebenfalls eine Kopie. Von diesem Prozess kriegt der Anwender nichts mit. Er kann in seinem eigenen Bereich Daten herauf- und diese natürlich auch wieder herunterladen. Zum Start erhält jeder Anwender ein Kontingent von 1 GByte Speicherplatz. Die Aufteilungen ermöglichen außerdem schnelle Downloads, da mehrere Blöcke der gleichen Datei parallel von unterschiedlichen Quellen heruntergeladen werden können.
Entwickelt wurde Wuala an der ETH Zürich.
Der Betreiber Calaido fusioniert nun mit dem Hardwarehersteller LaCie, um zusammen einen "zuverlässigen und sicheren Onlinespeicher" anzubieten, "der Millionen von Geräten rund um den Globus in sein Netzwerk integriert" , sagt Wuala-Gründer Domimnik Grolimund .
LaCie-Gründer und -Chef Philippe Spruch will sein Unternehmen durch den Zusammenschluss zu einem umfassenden Anbieter von Speicherlösungen entwickeln.
Die neun Mitarbeiter, die derzeit für die Entwicklung und den Betrieb von Wuala verantwortlich sind, sollen auch weiterhin für die Firma tätig sein. Nun soll das Team ausgebaut und die Technik weiterentwickelt werden.