Auch iPhone- und Wii-Spiele lassen sich mit Unity Pro entwickeln. Die 3D-Spiele-Entwicklungsumgebung Unity unterstützt ab der Version 2.5 neben MacOS X auch Windows XP und Vista mit identischem Funktionsumfang. Außerdem wurde der Unity-Editor runderneuert und die 3D-Engine beschleunigt.
Der Editor von Unity 2.5(öffnet im neuen Fenster) soll einfacher zu bedienen sein, die Bedienelemente lassen sich gruppieren oder auf zwei Bildschirmen verteilen und die Bedienoberfläche lässt sich über das Unity-eigene Entwicklungssystem UnityGUI komplett verändern. Auch durch mehr Infos wie etwa Vorschauen zu 3D-Modellen oder Audioclips soll die Übersichtlichkeit steigen. Außerdem lassen sich nun auch 3ds-Max-Dateien (.max) importieren.
Die für OpenGL und Direct3D (D3D) entwickelte 3D-Engine von Unity 2.5 kompiliert Shader schneller und soll Mehrkernprozessoren besser nutzen. UnityGUI soll ebenfalls effizienter arbeiten. Im Webbrowser(öffnet im neuen Fenster) können Unity-Projekte mit dem Web Player wiedergegeben werden – unter Windows nun stabiler als bisher. Zudem wurden Probleme mit Google Chrome und dem neuen Internet Explorer 8 (IE8) beseitigt.
Upgrades innerhalb einer Hauptversionsnummer – in dem Fall von 2.x auf 2.5 – sind kostenlos. Das Upgrade von Unity Indie 2.x auf Unity Pro 2.x kostet 950 Euro. Der zu Unity gehörende Asset Server wurde laut Unity Technologies(öffnet im neuen Fenster) noch nicht erneuert, die Lizenz für einen Client liegt hier weiterhin bei 349 Euro.