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Nachfolger für Iptables vorgestellt

Neuer Firewall-Code soll leistungsfähiger sein. Der Entwickler Patrick McHardy hat die erste Version von Nftables vorgestellt. Nftables soll als neue Firewall-Lösung der Nachfolger von Iptables im Linux-Kernel werden.
/ Julius Stiebert
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Der Entwickler Patrick McHardy hat die erste Version von Nftables vorgestellt(öffnet im neuen Fenster). Ziel ist es, langfristig einen Nachfolger für das jetzt genutzte Gespann aus Iptables(öffnet im neuen Fenster) zu schaffen. McHardy leitet die Arbeit des Netfilter-Teams und wird finanziell vom Linux-Sicherheitsspezialisten Astaro unterstützt. Der geht davon aus, dass Nftables in der zweiten Jahreshälfte 2009 in den Kernel integriert werden könnte.

Nftables arbeitet im Linux-Kernel als Virtual Machine und soll mit weniger Code auskommen als Iptables. Ferner soll es Multicore-Prozessoren besser nutzen können und damit leistungsfähiger sein. Ein Compiler im Userspace erstellt die Firewall-Regeln für Nftables und soll umfangreiche Syntaxprüfungen durchführen sowie aussagekräftige Fehlermeldungen ausgeben. Durch die getrennte Virtual Machine und den Compiler sollen sich ebenfalls neue Möglichkeiten ergeben. Näheres erläutert McHardy in seiner E-Mail an die Entwickler-Mailingliste(öffnet im neuen Fenster).

Wie üblich, wird der Code von den Kernel-Entwicklern nun erst umfangreich geprüft und es werden Änderungen vorgenommen, bevor er reif ist, um in den Kernel zu gelangen.


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