Trotz Apple-Klage: Psystar stellt weiteren Hackintosh vor
Der Open(3) Computer verfügt über einen mit 2,8 GHz getakteten Intel-Prozessor vom Typ Core2Duo E7400. Diesem stehen 2 GByte DDR2-800-RAM, eine 500-GByte-Festplatte, ein DVD-Brenner und eine Geforce-8400-GS-Grafikkarte mit 256 MByte Speicher zur Seite. Vom Vorgänger Open V2 hebt sich der Open(3) durch ein kleineres Desktopgehäuse ab, durch das er nur noch etwa halb so groß ist. Für die Stromversorgung ist ein 350-Watt-Netzteil verantwortlich. Der Open(3) kostet mit vorinstalliertem MacOS X rund 600 US-Dollar. Verschiedene Hardwareoptionen können gegen Aufpreis hinzugebucht werden.
Psystar hat sich mit seinen MacOS-X-vorbespielten PCs nicht nur den Zorn der Hackintosh-Szene zugezogen, weil deren Software für die kommerziellen Zwecke verwendet wird, sondern auch den von Apple. Psystar verkauft PCs als günstigeren und dennoch leistungsfähigen Mac-Ersatz. Apples Benutzungsbestimmungen untersagen es jedoch, MacOS X auf Hardware anderer Hersteller auszuführen. Während das bei Privatnutzern bisher seitens Apple offenbar geduldet wird, ist das bei kommerziellen Anbietern etwas anderes. Psystar und Apple streiten deshalb nun vor Gericht um die Wirksamkeit der Benutzungsbestimmungen und um von Psystar zur Verfügung gestellte modifizierte Apple-Software.
Mit einigen Tricks lässt sich MacOS X auf Standard-PCs einsetzen, Apples Updates für das Betriebssystem können jedoch zu Problemen führen. Abhilfe soll hier beispielsweise das USB-Modul EFI-X schaffen, weil mit dem Nachrüst-EFI auf ausgewählter PC-Hardware MacOS X auch unmodifiziert läuft.



