Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Neuer Window-Manager i3 veröffentlicht

Window-Manager soll Platz optimal aufteilen. Die Entwickler des Window-Managers i3 haben eine erste Version veröffentlicht. Die Unix- und Linux-Software soll die Fenster so anordnen, dass sie sich nie überdecken und stets den vollen Platz ausnutzen. Inspiriert wurde die Arbeit vom Window-Manager Wmii.
/ Julius Stiebert
73 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)

amazon Affiliate

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Die Arbeit an i3(öffnet im neuen Fenster) begann nach Angaben der Entwickler, weil ihnen bei ihrem bevorzugten Window Manager(öffnet im neuen Fenster) Wmii(öffnet im neuen Fenster) einige Funktionen fehlten. I3 ist darauf ausgelegt, stets den vollen Platz des Bildschirms auszunutzen, wobei sich Fenster nie überlappen. Der Nutzer hat aber die Möglichkeit, die Darstellung der Fenster dynamisch anzupassen.

Außerdem soll die Xinerama-Implementierung in i3 besser sein als in Wmii, so dass der Window-Manager gut mit mehreren Monitoren zurechtkommt. Die Entwickler setzen außerdem auf Xcb(öffnet im neuen Fenster) (X protocol C-language Binding) anstatt auf die bekannte Xlib, was vor allem Geschwindigkeitsvorteile mit sich bringen soll. Zudem soll i3 möglichst schlank sein und auch auf aus Sicht der Programmierer überflüssige Funktionen verzichten – Xft(öffnet im neuen Fenster) beispielsweise wird nicht unterstützt und es sind auch keine ausgefallenen Fensterdekorationen vorgesehen.

Zusätzlich hat sich das Projekt das Ziel gesetzt, lesbaren und gut dokumentierten Code zu schreiben. Die Erweiterung der Software durch Dritte soll dank guter Dokumentation ebenfalls einfach sein. Der Quelltext ist über Git(öffnet im neuen Fenster) und als Tarball(öffnet im neuen Fenster) verfügbar. Nutzer von Arch Linux können das i3-Paket außerdem über AUR installieren, ein Debian-Paket ist in Vorbereitung. Der Window-Manager wird unter den Bedingungen der BSD-Lizenz veröffentlicht.


Relevante Themen