SES Astra bekommt Auftrag für Navigationsdienst Egnos von EU

Regionales System soll die Genauigkeit von GPS und später von Galileo verbessern

SES Astra hat von der EU einen Auftrag für den Navigationsdienst Egnos erhalten. Das regionale System soll die Genauigkeit von GPS und später von Galileo verbessern helfen.

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Der Satellitenbetreiber SES Astra ist von der EU-Kommission mit der Bereitstellung von Diensten im Rahmen des europäischen Navigationsdienstes Egnos (European Geostationary Navigation Overlay Service) beauftragt worden. Das gab das Unternehmen am 16. März 2009 in Berlin bekannt. Das regionale Satellitennavigationssystem verbessert Signale von globalen Systemen wie GPS hinsichtlich der Genauigkeit und Zuverlässigkeit.

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SES Astra wird der EU im Rahmen des Vertrags eine bestimmte Satellitenkapazität (Nutzlast) liefern und die Infrastruktur am Boden bereitstellen, sagte Firmensprecher Markus Payer Golem.de. Die Technik für die Nutzlast wird sich an Bord des neuen Astra-Satelliten Sirius 5 befinden und im L-Band operieren, hieß es weiter.

Sirius 5 soll in der zweiten Jahreshälfte 2011 gestartet werden. Der Satellit wurde bei Space Systems (Loral) in Auftrag gegeben und befinde sich derzeit im Bau. SES Astra plant, den Egnos-Anteil in dem Raumflugkörper bis Jahresende 2011 betriebsbereit zu haben.

Egnos ist ein Zusatzsystem zum Navigationssystem GPS, später auch zu Galileo, und gilt als Schrittmacher für das EU-Projekt. SES-Astra-Chef Ferdinand Kayser: "Egnos wird bei der Entwicklung und dem Aufbau des Galileo-Systems eine bedeutende Rolle spielen." Egnos soll schon vor der Inbetriebnahme von Galileo europäische Navigationsdienste anbieten und in ganz Europa und Nordafrika verfügbar sein.

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Eigentlich hätte Galileo schon 2008 in Betrieb gehen sollen. Das Industriekonsortium, das eigentlich schon den Auftrag in der Tasche hatte, überwarf sich jedoch mit der EU-Kommission. Seinen Betrieb soll das europäische Navigationssystem nun 2013 aufnehmen.

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