Klage gegen Apple wegen brennender iPods
Dem Hardwarehersteller Apple droht in den USA ein Verfahren wegen feuergefährlicher iPods. Die Mutters eines Jugendlichen aus dem US-Bundesstaat Ohio wirft dem Unternehmen Fahrlässigkeit vor, weil der iPod touch ihres Sohnes in dessen Hosentasche Feuer gefangen habe, und verlangt Schadensersatz.
Drei Wochen nach dem Kauf im November 2008 hatte das Gerät während des Unterrichts Feuer gefangen. Der Junge habe den ausgeschalteten Mediaplayer in seiner Hosentasche gehabt, als er laut Klageschrift(öffnet im neuen Fenster) "einen lauten Knall" hörte und "einen brennenden Schmerz an seinem Bein" spürte. Das Feuer habe sich, so die Klageschrift weiter, durch die Hosentasche und die Unterhose gefressen und das Bein des Jungen verbrannt. Ein Arzt stellte später Verbrennungen zweiten Grades fest, an deren Folgen der Schüler möglicherweise lange leiden wird. Seine Eltern fordern deshalb von Apple Schadensersatz in Höhe von 225.000 US-Dollar.
Die Akkus der iPods haben Apple bereits mehrfach Probleme bereitet. Bislang waren es allerdings die nanos, die Feuer fingen: Im Jahr 2008 lösten die Miniplayer mehrfach kleinere Brände in Japan aus, weshalb die Regierung Untersuchungen der Geräte anordnete. 2007 fing in den USA ein iPod nano der ersten Generation in der Hose seines Besitzers Feuer.
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