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Cisco startet eigene Blade-Server

"Wir werden mit Hewlett-Packard konkurrieren"

Cisco startet heute ein eigenes Angebot von Blade-Servern. Die Geräte wurden zwei Jahre lang unter größter Geheimhaltung entwickelt.

Artikel veröffentlicht am ,

Cisco stellt nach zweijähriger Entwicklungsphase ein eigenes Angebot an Blade-Servern vor. Ciscos Chief Technology Officer Padmasree Warrior sagte dem Wall Street Journal: "Wir werden mit HP konkurrieren. Da gibt es nichts schönzureden. Es wird Veränderungen dabei geben, wer mit wem konkurriert und Partnerschaften unterhält." Cisco und HP vermarkteten bisher gegenseitig Produkte, die die Firmen jeweils selbst nicht im Portfolio haben. Als Mark Hurd 2005 das Ruder bei HP übernahm, legte er schnell fest, mehr Gewicht auf den Bereich Netzwerkausrüstung zu legen, erhöhte die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in dem Bereich, und griff damit Cisco an.

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Cisco setze im August 2006 mit der Übernahme eines Mehrheitsanteils im Wert von 50 Millionen US-Dollar an Nuova Systems zum Gegenangriff an. Cisco-Chef John Chambers beauftragte Nuova damit, Blade-Server unter der Marke Cisco zu entwickeln. Die Firma blieb aber eine unabhängige Einheit und behielt ihre eigenen Büros. 2007 wurden die ersten Cisco-Blades bei Kunden getestet, so die Zeitung weiter. Die strategische Allianz mit HP lief jedoch weiter, und der Partner wurde nicht informiert.

Im Januar 2009 hatte Cisco erstmals öffentlich über seine Serverpläne unter dem Codenamen California gesprochen. Die Blades sind Teil eines Rechenzentrumspakets, das auf den Betrieb der Virtualisierungssoftware von VMware ausgelegt ist.

Cisco wurde 1984 gegründet. In den 1990er Jahren stieg der Umsatz von 69 Millionen US-Dollar auf 18,9 Milliarden US-Dollar. Im Kernbereich Netzwerkausrüstung konnte Cisco im Finanzjahr 2008 nur noch um 10 Prozent wachsen. Davor wurden noch 17 Prozent Zuwachs erzielt. Daher stößt der Konzern in immer neue Bereiche vor.



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Wächter von... 16. Mär 2009

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