Qimonda hält ab April Produktion in Dresden an

Suche nach Investor bisher erfolglos

Der insolvente Speicherchiphersteller Qimonda friert ab April 2009 die Produktion in seinem Werk in Dresden ein. Insolvenzverwalter Jaffé erklärte, es gebe Verhandlungen mit Investoren, aber noch keine verbindlichen Angebote.

Artikel veröffentlicht am ,

Das Dresdener Werk soll ab dem 1. April 2009 nur noch in einem "Stand-by-Modus" betrieben werden, so Michael Jaffé. Hergestellt wird nichts mehr, aber die Maschinen werden soweit gepflegt, dass die Produktion jederzeit wieder aufgenommen werden kann.

Stellenmarkt
  1. IT Systemadministrator (m/w/d)
    DS Smith Packaging Deutschland Stiftung & Co. KG, Arnstadt
  2. Referent (w/m/d) Kommunikationstechnik
    Deutscher Bundestag, Berlin
Detailsuche

Zu diesem Termin soll voraussichtlich auch das förmliche Insolvenzverfahren eröffnet werden. Derzeit wird eine Transfergesellschaft gebildet, deren Finanzierung aber noch nicht abgeschlossen ist. Die Mitarbeiter von Qimonda haben Jaffé zufolge noch bis März 2009 Anspruch auf Gehaltszahlungen.

Nicht alle Angestellten sollen zu der Transfergesellschaft wechseln, der Insolvenzverwalter will mit einer "Kernmannschaft" die Suche nach Investoren fortsetzen und auch die Buried-Wordline-Technologie weiterentwickeln.

Michael Jaffé: "Das Herunterfahren der Produktion, der Erhalt der Buried-Wordline-Technologie und die Übernahme von Mitarbeitern in die Transfergesellschaft sind unerlässliche Voraussetzungen, um eine eventuelle Fortführungslösung mit dem Ziel, möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten, überhaupt weiterverfolgen zu können"

Jaffé stellte aber auch klar, dass die mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens rechtlich nicht mehr existente Qimonda AG auch vollständig liquidiert werden könnte, wenn sich kein Investor findet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Enuu
Bürgersteig-Parken führt zu Aus von Mini-Autos

Die vierrädrigen Kabinenroller von Enuu werden in Berlin auf Bürgersteigen geparkt, was Ärger verursacht. Nun verschwinden die Elektrofahrzeuge wieder.

Enuu: Bürgersteig-Parken führt zu Aus von Mini-Autos
Artikel
  1. Ransomware: Sicherheitsforscher erwartet Ransomware-Wettrüsten mit KI
    Ransomware
    Sicherheitsforscher erwartet Ransomware-Wettrüsten mit KI

    Der Forschungsschef von F-Secure geht davon aus, dass sich Ransomware künftig auch mit Hilfe von KI immer besser verstecken kann.

  2. Apple: Macbook-Nutzer berichten über gesprungene Displays
    Apple
    Macbook-Nutzer berichten über gesprungene Displays

    Zahlreiche Besitzer von Macbooks mit M1-Chip berichten über plötzlich gesprungene Displays - Apple geht von Fremdverschulden aus.

  3. Arbeit: LinkedIn Mitarbeiter dürfen im Homeoffice bleiben
    Arbeit
    LinkedIn Mitarbeiter dürfen im Homeoffice bleiben

    Die meisten der 16.000 LinkedIn-Mitarbeiter dürfen künftig Vollzeit von zu Hause aus arbeiten. Das könnte aber zu Einkommenseinbußen führen.

Anonymer Nutzer 16. Mär 2009

Wie lautet dein Nickname Siga?

Naja dann 13. Mär 2009

wird es nicht so sehr treffen. Nach allem, was die politik erzählt gibt es dort noch...



Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Acer XB323UGP (WQHD, 170Hz) 480€ • Acer XV340CKP (UWQHD, 144 Hz) 454,15€ • Razer BlackShark V2 + Base Station V2 Chroma 94,98€ • Mega-Marken-Sparen bei MM • Saturn: 1 Produkt zahlen, 2 erhalten • Alternate (u. a. AKRacing Core EX-Wide SE 248,99€) • Fallout 4 GOTY 9,99€ [Werbung]
    •  /