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Linux-Kernel 2.6.29 mit Wimax-Unterstützung und Btrfs

Bei dem Ext3-Nachfolger Ext4 lässt sich das Journal jetzt abschalten. Das soll kleine Leistungssteigerungen zur Folge haben. Das Dateisystem OCFS2 - das wie Btrfs von Oracle stammt - nutzt in der neuen Version Metadatenprüfsummen, um die Integrität des Dateisystems zu testen. Bei XFS wurden die XFS- mit den Linux-Inodes kombiniert. Dadurch haben beide Inodes dieselbe Lebensdauer. Vorher konnten durch die unterschiedlichen Inodes Probleme auftreten.

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Der nun integrierte Wimax-Stack wurde hauptsächlich von Intel entwickelt und schon Anfang 2008 vorgestellt. Wimax wird in den IEEE-Standards der Familie 802.16 beschrieben und überbrückt, anders als die WLAN-Standards der Familie 802.11, größere Reichweiten. Der Kernel unterstützt nicht nur die grundlegende Wimax-Infrastruktur, sondern auch einen Treiber, der beispielsweise Intels WiMAX/WiFi Link 5050 (Codename: Echo Peak) unterstützt.

Zusammen mit Hostapd kann der Mac80211-WLAN-Stack nun dazu benutzt werden, den WLAN-Modus auf AP (Access Point) umzuschalten und einen Linux-Rechner so als Access Point zu betreiben.

Darüber hinaus gibt es wie immer in verschiedenen Teilen des Kernels kleinere Updates. Beispielsweise wurden LSM-Erweiterungen eingeführt, um eine Zugriffskontrolle auf Basis des Pfades zu gewähren. Der Treiber agp-intel unterstützt den Chipsatz G41 und mit dem i915-Treiber lässt sich HDMI bei den G4x-Chipsätzen nutzen. Der WLAN-Treiber Ath9k unterstützt den Atheros-Chipsatz AR9285, iwlwifi kann den Chipsatz 5150 ansteuern. Für Dell-Notebooks gibt es neue Zusatztreiber. Auch wollen die Entwickler die allgemeine Unterstützung der Energiesparfunktionen verbessert haben.

Tuz, das neue Maskottchen (Quelle: Andrew McGown und Josh Bush, CC BY-SA)
Tuz, das neue Maskottchen (Quelle: Andrew McGown und Josh Bush, CC BY-SA)
Das Linux-Staging-Verzeichnis enthält darüber hinaus Treiber für die WLAN-Chipsätze rt2860 und rt2870 sowie einen Treiber für ServerEngines-Benet-10-GBit-Karten. Die Staging-Treiber sind zwar im Kernel zu finden, jedoch noch experimentell und damit nicht für den Einsatz auf Produktivsystemen geeignet.

Und noch eine Änderung gibt es: Das Linux-Maskottchen Tux hat sich eine dreimonatige Auszeit genommen. So lange springt der Tasmanische Teufel Tuz ein, der schon zuvor die Rolle des Maskottchens für die Konferenz Linux.conf.au übernommen hatte.

Der Linux-Kernel 2.6.29 steht wie üblich als Archiv und Patch unter kernel.org zum Download bereit. Die Linux-Distributoren werden ihn abhängig von ihrer Aktualisierungspolitik auch als Paket anbieten. Eine gute Auflistung aller neu aufgenommenen Treiber findet sich bei kernelnewbies.org.

 Linux-Kernel 2.6.29 mit Wimax-Unterstützung und Btrfs
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Der Kaiser! 03. Apr 2009

Ich glaube den Leechern ist WLAN einfach zu langsam. Die werden die Filme eher per DSL...

Nath 26. Mär 2009

In Fedora 10 funktioniert das jedenfalls schon problemlos. Ist bloß nicht defaultmäßig...

:-)) 26. Mär 2009

ist das von einem mini? wenn ja, fett.

unbedeutend 24. Mär 2009

Danke für den groben Weg, dass klingt doch wenigstens schonmal nicht unmenschlich. Vllt...

pho 24. Mär 2009

wieso leckt sich der hund am arsch...


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