Abo
  • Services:

Sonnenlicht heilt Kratzer im Plastik

Neuer Verbundwerkstoff auf Basis von Polyurethan

Bei Lebewesen heilen kleine Kratzer in der Regel von selbst, nicht aber bei den vielen Displays, die der moderne Mensch mit sich herumträgt. Ein neues Material soll eine selbstheilende Eigenschaft aufweisen. Es basiert auf einem der meistverwendeten Kunststoffe.

Artikel veröffentlicht am ,

An der Universität von Mississippi haben Biswajit Ghosh und Marek Urban mit Kunststoffen aus mehreren Komponenten experimentiert. Das Grundmaterial dabei war ein Polyurethan, wie man es beispielsweise als "PU-Schaum" zum Abdichten beim Hausbau kennt. Polyurethane sind sehr langkettige Kohlenwasserstoffe, in die man leicht andere Stoffe einbringen kann.

Stellenmarkt
  1. Dataport, Hamburg
  2. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden

Die Forscher bauten in das PU zwei andere Stoffe ein. Einer davon ist instabil und kann offene Ketten bilden, der zweite bildet sie nur bei Bestrahlung mit UV-Licht. Durch die Energie des Lichtes wird der zweite Stoff aktiviert, bildet neue Verbindungen und verknüpft diese mit dem ersten. Das geschieht aber nur da, wo die PU-Ketten durchtrennt wurden.

Das Material kann so Kratzer in einer glatten Oberfläche wieder auffüllen, denn der Kratzer ist nicht nur eine Verformung, sondern auch eine Zerstörung der PU-Ketten. Bei ihren Experimenten nutzten die Wissenschaftler eine UV-Lampe, die in etwa der Leistung pro Quadratmeter von Sonnenlicht entspricht.

Damit wuchsen Kratzer von knapp 10 Mikrometern innerhalb von einer Stunde wieder zu. Ob das auch mit Beschädigungen an derselben Stelle klappt und wie groß die Kratzer sein dürfen, ist noch nicht geklärt. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler in der Ausgabe 323 der Zeitschrift 'Science' veröffentlicht.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-50%) 29,99€
  2. (-88%) 2,49€
  3. 5€

freak112 19. Mär 2009

Das kann ja wegen der Farbe wieder bleichen. Nee mal im ernst das Plastik in 100 Jahren...

das Auge 15. Mär 2009

Super Technik -- Funktioniert grandios!

spanther 15. Mär 2009

Apple verkauft immernoch Bildschirmspiegel zum selbstbetrachten im Standby Betrieb und...

Shadow27374 14. Mär 2009

Und wenn nicht wäre es auch egal denn wenn du z.B. dein behandeltes Handy in der Tasche...

Sharra 13. Mär 2009

Theoretisch sollte das durchaus möglich sein. Hängt allerdings von der...


Folgen Sie uns
       


Golem.de lässt Alexa schlecht lachen und rappen

Alexa kann komisch lachen und schlecht rappen - wie man im Video hört.

Golem.de lässt Alexa schlecht lachen und rappen Video aufrufen
Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt
Thermalright ARO-M14 ausprobiert
Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Ein Hands on von Marc Sauter


    Dell XPS 13 (9370) im Test: Sehr gut ist nicht besser
    Dell XPS 13 (9370) im Test
    Sehr gut ist nicht besser

    Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Ultrabook Dell hat das XPS 13 ruiniert
    2. XPS 13 (9370) Dells Ultrabook wird dünner und läuft kürzer
    3. Ultrabook Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip

    Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
    Datenschutz
    Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

    Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
    Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

    1. Soziales Netzwerk Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen
    2. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern
    3. Facebook-Anhörung Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle

      •  /