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Microsoft: IE8 ist einer der schnellsten Browser

Benchmarks sollen belegen, dass der IE8 oft die Nase vorn hat

Mit einer Studie will Microsoft belegen, dass der kommende Internet Explorer 8 zu den schnellsten Browsern am Markt gehört. Dabei konzentriert sich Microsoft auf die Messung der Ladezeit realer Webseiten und vergleicht eine Vorabversion des IE8 mit älteren stabilen Versionen von Chrome und Firefox.

Artikel veröffentlicht am ,

Firefox, Safari/Webkit, Opera und Chrome liefern sich derzeit einen Wettkampf um den schnellsten Browser. Neben dem Rendern von HTML geht es dabei vor allem um die Geschwindigkeit, mit der JavaScript ausgeführt wird. Spätestens hierbei zeigt sich, dass Microsofts Internet Explorer auch in der Version 8 trotz Verbesserungen nicht ansatzweise mithalten kann.

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Doch das will Microsoft nicht auf sich sitzen lassen und versucht mit einer Benchmarkstudie zu belegen, dass der IE8 zumindest einer der schnellsten Browser ist und oft die Nase vorn hat.

 

Während Firefox, Safari/Webkit, Opera und Chrome sich vor allem auf die JavaScript-Geschwindigkeit konzentrieren, misst Microsoft die Ladezeit realer Webseiten. Microsoft argumentiert, für Nutzer sei nicht die Geschwindigkeit eines einzelnen Subsystems relevant, sondern die Zeit, die ein Browser benötigt, um eine Webseite darzustellen.

Measuring Browser Performance (Ergebnistabelle)
Measuring Browser Performance (Ergebnistabelle)
Vermessen hat Microsoft die 25 Webseiten, die laut den Marktforschern von ComScore die höchste Reichweite haben. Die Unterschiede in der Ladezeit sind dabei oft eher marginal: Beim Aufruf von google.com hat der IE8 mit 0,20 Sekunden gegenüber Firefox 3.05 (0,22 Sekunden) und Chrome 1.0 (0,28 Sekunden) beispielsweise die Nase vorn. Beim Aufruf von msn.com ist Chrome (0,55 Sekunden) schneller als IE8 (0,83 Sekunden) und Firefox (0,97 Sekunden). Allerdings finden sich auch Beispiele in der Liste, die deutlich höhere Unterschiede aufzeigen. Insgesamt hat der IE8 bei zwölf von 25 Seiten die Nase vorn, Chrome bei neun Seiten und Firefox bei vier Seiten.

Dabei ignoriert Microsoft, dass die Ladezeit bei modernen Webapplikationen nur eine untergeordnete Rolle spielt, schließlich werden Seiten dank Ajax nicht ständig neu geladen. So kommt Faktoren wie der JavaScript-Engine und vor allem DOM-Operationen eine wesentlich größere Bedeutung zu.

Zudem wirkt das Testumfeld unausgeglichen: Der Internet Explorer 8 tritt in einer Vorabversion an, bei Firefox und Chrome wird aber auf die letzten stabilen Versionen zurückgegriffen, obwohl bekannt ist, dass die aktuellen Entwicklerversionen von Firefox 3.1 und auch Chrome deutlich schneller sind.

Microsofts Studie "Measuring Browser Performance: Understanding issues in benchmarking and performance analysis" steht unter microsoft.com zum Download bereit. Die Ergebnisse illustriert ein Video.

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pragmatikuss 16. Dez 2010

ihr habt ja rcht, dass der IE kein browser ist, sondern ein zumutung, aber wenn ein web...

Sebastian Lasse 11. Jun 2009

Momentan erstelle ich ein komplexes AJAX-Projekt. Die einfachste "Studie", die ich...

Satan 07. Apr 2009

WebKit basiert auf KHTML. KHTML ist aus KDE. Und so schlecht ist KHTML auch nicht mehr...

Satan 07. Apr 2009

Mittlerweile ist mir völlig egal, wie meine Seiten im IE aussehen. Ist sowieso immer...

Habakuk 03. Apr 2009

Die Sekundenwerte sagen wirklich weniger als überhaupt nichts. Wenn man die Browser ein...


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