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Der neue shuffle - der erste sprechende iPod

Der neue iPod shuffle sagt die Titel von Musikstücken und Abspiellisten an. Apple hat einen neuen iPod shuffle entwickelt. Die neue Generation des Miniplayers ist kleiner als die Vorgänger und verfügt über mehrere neue Funktionen: Er kann erstmals Abspiellisten verwalten und sagt den Titel und den Interpreten eines Stückes an.
/ Werner Pluta
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Wer bei einem iPod shuffle den Interpreten oder den Titel eines Stückes vergisst, muss sich gedulden: Da das Gerät kein Display hat, kann der Nutzer diese Informationen erst am heimischen Computer nachschlagen. Damit ist bei dem neuen iPod shuffle Schluss. Die dritte Generation des Players hat zwar ebenfalls kein Display, sagt aber dafür Titel und Musiker einfach an. VoiceOver nennt Apple diese Funktion, die der Nutzer über einen langen Klick auf den Abspielknopf aktiviert. Der iPod nano der 4. Generation verfügte zwar auch schon über eine Sprachausgabe, konnte aber nur ausgewählte Menüs ansagen(öffnet im neuen Fenster) .

Der Abspielknopf sitzt jedoch anders als bei anderen Geräten nicht mehr am Gehäuse. Das hat nur noch einen Knopf, mit dem der Nutzer das Gerät einschaltet. Damit regelt er auch, ob er die Musikstücke der Reihenfolge nach oder zufällig abspielt. Die Bedienung zum Abspielen und für die Lautstärkeregelung ist ans Kopfhörerkabel gewandert. Mit diesem Kniff ist es Apple gelungen, das Gerät so klein zu gestalten: Es ist nur noch etwa halb so groß wie die Vorgängermodelle.

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Am Kopfhörerkabel sitzt nun ein länglicher Knopf mit drei Abschnitten, über den der iPod shuffle bedient wird: Die beiden äußeren sind die Lautstärkeregler, der in der Mitte ist für alles andere da: Ein kurzer Klick bedeutet Start oder Pause, ein Doppelklick lässt den Nutzer zum nächsten Stück springen.

Ein Dauerklick auf den mittleren Abschnitt aktiviert die VoiceOver-Funktion: Eine synthetische Stimme nennt dann Titel und Interpret des gerade laufenden Liedes – allerdings nur, wenn es einen englischen Namen hat. Die Computerstimme ist dabei vom Rechner abhängig: Wird der iPod über einen Mac geladen, klingt sie anders, als wenn er über einen PC synchronisiert wird. Ein angenehmes Timbre haben sie indes beide nicht.

Hält der Nutzer die Mitte noch weiter gedrückt, kann er seine Abspiellisten verwalten: Nach einem Ton werden allen Listen der Reihe nach angesagt und der Nutzer kann mit einem Klick eine auswählen. Die Listen müssen im Gegensatz zu den Songtiteln keine englischen Namen haben: Über iTunes kann der Nutzer 14 verschiedene Sprachen auf den iPod shuffle installieren, darunter Englisch, Deutsch, eine Reihe weiterer europäischer Sprachen sowie Chinesisch und Japanisch.

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Das Gerät hat ein Gehäuse aus eloxiertem Aluminium und ist in den Farben Silber und Schwarz erhältlich. Damit das knapp 11 Gramm schwere, nur 4,5 x 1,8 cm große und nicht einmal 1 cm dicke Gerät unterwegs nicht verloren geht, hat es auf einer Seite einen Clip, mit dem es an der Kleidung oder am Rucksack festgemacht wird.

Der Speicher des neuen iPod shuffle hat eine Kapazität von 4 GByte, was je nach Kodierung Platz für bis zu 1.000 Songs bietet. Die können in den Formaten AAC (16 bis 320 Kbps), Protected AAC, MP3 (16 bis 320 Kbps), MP3 VBR, Audible (Formate 2, 3 und 4), Apple Lossless, WAV oder AIFF vorliegen. Die Musik wird über den Rechner geladen, an dem der Player über ein mitgeliefertes USB-Kabel angeschlossen wird. Systemvoraussetzung ist ein Computer mit MacOS X (ab Version 10.4.11) oder Windows (Vista oder XP Home oder Professional mit Service Pack 3), auf dem iTunes (ab Version 8.1) läuft und der über einen USB-2.0-Anschluss verfügt.

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Da Apple wie bei den Vorgängern auch bei diesem iPod shuffle darauf verzichtet, ein Netzteil beizulegen, muss der Nutzer den Akku des Geräts über das USB-Kabel aufladen. Apple bietet ein Netzteil als kostenpflichtiges Zubehör an. Das Laden soll 3 Stunden dauern; nach 2 Stunden hat der Akku 80 Prozent seiner Kapazität erreicht. Die Laufzeit beträgt laut Apple bis zu 10 Stunden.

Das Gerät soll in Kürze über den Apple Store und im Fachhandel für 75 Euro erhältlich sein.


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