Genauere Details zu Microsofts App Store verkündet

Microsoft verlangt Umsatzbeteiligung und zusätzliche Gebühren von Entwicklern

Microsoft hat nähere Angaben zum Windows Marketplace for Mobile veröffentlicht, dem Pendant zu Apples App Store. Wie auch Apple verlangt Microsoft eine Umsatzbeteiligung und darüber hinaus eine Bearbeitungsgebühr für die Veröffentlichung einer Software in Microsofts zentralem Onlineshop.

Artikel veröffentlicht am ,

Starten wird der Marketplace for Mobile im Spätsommer 2009, wenn erste Geräte mit Windows Mobile 6.5 zu erwarten sind. Für die Veröffentlichung einer Applikation in dem Onlineshop fällt bei dem Entwickler zunächst eine Jahresgebühr in Höhe von 99 US-Dollar an. In dem Preis ist die Bereitstellung von fünf Windows-Mobile-Applikationen enthalten. Die Veröffentlichung jeder weiteren Software kostet dann nochmals 99 US-Dollar.

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Microsoft machte keine Angaben dazu, ob diese Gebühren auch anfallen, wenn ein umfangreiches Update für eine Software erscheint oder immer nur, wenn ein Produkt neu in den Onlineshop aufgenommen wird. Auch ist noch nicht bekannt, welche Gebühren nach dem einjährigen Einführungsangebot anfallen.

Zudem behält Microsoft 30 Prozent am Umsatz, der mit dem Verkauf der Programme erwirtschaftet wurde. Somit bleiben - wie auch bei Apples App Store - dem Entwickler noch 70 Prozent des erwirtschafteten Umsatzes. Die Preisgestaltung können die Anbieter frei wählen, sie können auch Software kostenlos über den Windows Marketplace for Mobile vertreiben.

Die Umsatzbeteiligung sowie die Bereitstellungsgebühren begründet Microsoft damit, dass das Unternehmen umfangreiche Prüfungen vornehmen wolle, bevor eine Software im Windows Marketplace for Mobile erscheint. Die Entwickler erhalten auch Rückmeldungen über die Ergebnisse der Prüfungen, verspricht Microsoft. Ab Frühjahr 2009 sollen sich Entwickler für den Onlineshop registrieren können.

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Bislang haben Softwareentwickler für Windows Mobile ihre Produkte entweder auf einer eigenen Webseite angeboten oder ihre Produkte über Softwareportale vertrieben. Ob dieser Weg weiter zur Wahl stehen wird, wenn der Windows Marketplace for Mobile gestartet ist, hat Microsoft nicht verraten.

Falls diese beiden Vertriebswege weiterhin zur Verfügung stehen, könnten viele Entwickler sich gegen Microsofts Onlineshop entscheiden, so dass die von Microsoft erwarteten Einnahmen ausbleiben. Ungeklärt ist bislang auch noch, wie sich der Onlineshop von einem Windows-Mobile-Smartphone aus aufrufen lässt. Langfristig könnte dieser so stark an Bedeutung gewinnen, dass Entwickler ihre Software darüber anbieten müssen, wenn sie noch Geld verdienen wollen.

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Lamer 12. Mär 2009

Ach Mist, dann kann ich mir ja doch nen Mac-Mini kaufen. Das DevKit von Apple gibts...

Rafterman 12. Mär 2009

Also wirklich Buisness ist nur Blackberry.

kkthxbye 12. Mär 2009

oder darf ich die Seriennummer des Shops uneingeschränkt in meiner Familie nutzen? Wie...

sphere 11. Mär 2009

Naja, zumindest beschränkt MS die Zahl der Apps, die man für 99 USD vertreiben kann, auf...



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