• IT-Karriere:
  • Services:

Taiwans Super-DRAM-Konzern: Zugesagte Staatshilfe reicht aus

Designierter Aufsichtsratschef John Hsuan bescheiden

Der Superkonzern Taiwan Memory, der aus sechs taiwanischen und zwei ausländischen DRAM-Herstellern bestehen soll, ist mit der bisher zugesagten Staatshilfe in Höhe von 30 Milliarden Neue Taiwan Dollar (684 Millionen Euro) ausreichend ausgestattet. Das sagte der designierte Aufsichtsratschef John Hsuan.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Staatsregierung sollte für den DRAM-Konzern Taiwan Memory Company (TMC) "so wenig Geld wie möglich" ausgeben, hat der künftige Aufsichtsratschef John Hsuan erklärt. Zusammen mit Geldzuflüssen aus der Privatwirtschaft seien die Finanzmittel ausreichend, um Kerntechnologien von ausländischen Wettbewerbern einzukaufen und um die Konkurrenzfähigkeit sicherzustellen. "TMC ist ein Projekt zur Reform der Industrie, nicht zur Konsolidierung oder zur Rettung", sagte Hsuan.

Stellenmarkt
  1. Amprion GmbH, Pulheim-Brauweiler bei Köln
  2. AKDB Anstalt für kommunale Datenverarbeitung in Bayern, verschiedene Standorte

In Taiwans DRAM-Fabriken erarbeiten 28.000 Menschen einen Anteil an 25 Prozent des Weltmarktes, der ein Umsatzvolumen von 24 Milliarden US-Dollar hat.

Die krisengeschüttelte DRAM-Branche will mit TMC einen multinationalen Superkonzern bilden. Sechs taiwanische DRAM-Hersteller, laut Aussagen der US-Bank Morgan Stanley handelt es sich um Nanya Technology, Inotera Memories, Powerchip Semiconductor, Rexchip Electronics, ProMOS Technologies und Winbond Electronics, würden in den kommenden sechs Monaten unter dem Dach einer staatlichen Holding zusammengeführt und dann mit dem japanischen Konkurrenten Elpida Memory und dem US-Konzern Micron Technology verschmolzen. Die Gespräche mit Elpida und Micron würden in drei Monaten abgeschlossen, so Taiwans Regierung.

Der Staatsanteil an TMC soll unter 50 Prozent liegen. Hsuan kündigte weiter an, dass TMC bei Verlusten in Höhe von 15 Milliarden Taiwan Dollar (342 Millionen Euro) die Schmerzgrenze erreichen und den Geschäftsbetrieb einstellen werde.

Frank Wang, Analyst bei der US-amerikanischen Bank Morgan Stanley, erwartet, dass Taiwans DRAM-Branche durch die Bildung von TMC vor allem den technologischen Rückstand aufholen will. Um mit dem südkoreanischen Weltmarktführer Samsung mitzuhalten, würden aber 170 Milliarden Neue Taiwan Dollar (3,87 Milliarden Euro) benötigt, so Goldman-Sachs-Analyst Eric Lin.

Laut taiwanischen Regierungskreisen könnten jährlich 10 Milliarden Taiwan Dollar aus dem Staatshaushalt aufgebracht werden, um die Forschung und Entwicklung bei DRAMs voranzubringen. So könne in den nächsten vier Jahren neueste Fertigungstechnik entwickelt werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

sirtom 11. Mär 2009

Nicht vergessen bitte, wer Qimonda als erstes fallengelassen hat ;) Und was die Kritiken...


Folgen Sie uns
       


Magenta-TV-Stick der Deutschen Telekom - Test

Der Magenta-TV-Stick befindet sich noch im Betatest, so dass einige Funktionen noch fehlen und später nachgereicht werden. Der Stick läuft mit einer angepassten Version von Android TV. Bei Magenta TV selbst sehen wir noch viel Verbesserungsbedarf.

Magenta-TV-Stick der Deutschen Telekom - Test Video aufrufen
Starsky Robotics: Woran ein Startup für autonome Lkw gescheitert ist
Starsky Robotics
Woran ein Startup für autonome Lkw gescheitert ist

Der Gründer eines Startups für selbstfahrende Lkw hält die Technik noch lange nicht für praxistauglich.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Neue Prioritäten Daimler setzt beim autonomen Fahren zuerst auf Lkw
  2. Autonomes Fahren AutoX und Fiat planen autonome Taxis in China
  3. Human Drive Autonomer Nissan Leaf fährt durch Großbritannien

Microsoft Teams im Alltag: Perfektes Werkzeug, um Effizienz zu vernichten
Microsoft Teams im Alltag
Perfektes Werkzeug, um Effizienz zu vernichten

Wir verwenden Microsofts Chat-Dienst Teams seit vielen Monaten in der Redaktion. Im Alltag zeigen sich so viele Probleme, dass es eigentlich eine Belohnung für alle geben müsste, die das Produkt verwenden.
Von Ingo Pakalski

  1. Adobe-Fontbibliothek Font-Sicherheitslücke in Windows ohne Fix
  2. Microsoft Trailer zeigt neues Design von Windows 10
  3. Unternehmens-Chat Microsoft verbessert Teams

IT-Chefs aus Indien: Mehr als nur ein Klischee
IT-Chefs aus Indien
Mehr als nur ein Klischee

In den Vorstandsetagen großer Tech-Unternehmen sind Inder allgegenwärtig. Der Stereotyp des IT-Experten aus Südasien prägt die US-Popkultur. Doch hinter dem Erfolg indischstämmiger Digitalunternehmer steckt viel mehr.
Ein Bericht von Jörg Wimalasena

  1. Jobporträt Softwaretester "Ein gesunder Pessimismus hilft"
  2. Frauen in der IT Software-Entwicklung ist nicht nur Männersache
  3. Virtuelle Zusammenarbeit Wie Online-Meetings nicht zur Zeitverschwendung werden

    •  /