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Scanner erkennt Papier an seiner Struktur

Fasermuster identifiziert ein Blatt Papier

Wissenschaftler aus den USA und Großbritannien haben eine Technik entwickelt, mit deren Hilfe sie einzelne Papierblätter erkennen können. Sie scannen das Papier, und eine Software erstellt aus dem Fasermuster einen digitalen Fingerprint, anhand dessen das Material identifiziert werden kann.

Artikel veröffentlicht am ,

Unbedruckte Papierblätter unterscheiden sich auf den ersten Blick kaum voneinander. Tatsächlich sind sie höchst individuell, hat eine Gruppe von Wissenschaftlern der Universität in Princeton, der Universität von Michigan in Ann Arbor und vom University College in London herausgefunden, die dem Material mit moderner Technik zuleibe gerückt ist. So konnten sie einzelne Blätter voneinander unterscheiden, berichtet das US-Magazin Computerworld.

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Mit bloßem Auge kann man bei genauem Hinsehen die Faserstruktur des Papiers erkennen. Die Wissenschaftler haben Papierblätter mehrfach gescannt und konnten so bei jedem Blatt ein eindeutiges Muster ausmachen. Als Scanner dienten herkömmliche Geräte mit einer Auflösung von 1.200 dpi.

Jedes Blatt wurde viermal gescannt, jeweils um 90 Grad gedreht. Dann habe eine Software die Scans analysiert und aus diesen Daten einen digitalen Fingerprint für jedes Blatt erstellen können. Das Fasermuster sei "wie eine unsichtbare Seriennummer, die auf jedes Papier gedruckt ist", resümiert Alex Halderman von der Universität von Michigan.

Im Gegenzug konnten sie ein sauberes Papier mit fast 100-prozentiger Sicherheit anhand des Fingerprints erkennen. Wenn das Papier verändert wurde, etwa weil es Flecken bekam, ist die Identifizierung etwas schwieriger. Aber mit Hilfe einer Fehlerkorrektursoftware ließen sich auch hier gute Ergebnisse erzielen. Um zu verhindern, dass ein Papier erkannt wird, müsse man es schon "signifikant verändern", erklärt William Clarkson von der Universität in Princeton.

Die Technik sei vielfältig anwendbar, sagen die Wissenschaftler. Damit könnten beispielsweise Papiere vor Fälschungen geschützt werden. Indem von dem Papier ein Fingerprint erstellt werde, könnten Geldscheine, Kunstwerke oder auch Arzneimittelverpackungen identifizierbar gemacht werden. Später lasse sich anhand des Musters feststellen, ob es sich bei einem Papier um ein Original handele oder nicht.

Die Forscher wollen ihre Technik im Mai auf der Sicherheitskonferenz des Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) vorstellen.



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DarkDirk 11. Mär 2009

Ja und ich glaube Bayer oder so hat das letztes Jahr schon auf der Hannover Messe...

LordPinhead 11. Mär 2009

Das ist für Leute die z.B. Musikinstrumente im Aldi/Lidl/Norma kaufen, damit sie sehen ob...


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