OpenStreetMap 3D - Deutschland wird dreidimensional

In der virtuellen Karte kann der Nutzer topographische Gegebenheiten wie Gebäude, Berge und Täler dreidimensional sehen. Er kann nach Belieben in die Ansichten hineinzoomen, Städte virtuell durchwandern oder virtuelle Flüge durch deutsche Landschaften unternehmen. Navigiert wird über eine Reihe von Schaltflächen am oberen Bildrand der Karte. Zur Navigationshilfe gibt es ein kleines Fenster am linken Bildrand, in dem der Nutzer den aktuellen Kartenausschnitt in 2D sieht, in dem ein Pfeil die Blickrichtung anzeigt.
Wie in der zweidimensionalen kann der Nutzer auch in der dreidimensionalen Karte nach Adressen suchen und sich Points Of Interest (POI) anzeigen lassen. Dazu zählen neben Sehenswürdigkeiten auch im Alltag wichtige Orte wie Bus- und Bahnhaltestellen, Geldautomaten, Einkaufs- oder Parkmöglichkeiten. Die POIs, die von der OSM-Community gesammelt werden, werden als Informationslayer durch Marker dargestellt. Eine neue Funktion des 3D-Angebotes ist, dass der Nutzer sich Lichtsituationen an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit anzeigen lassen kann: Wann wird es in Berlin am 10. März hell? Wann am 24. Dezember oder am 21. Juni? Weitere Funktionen, wie etwa eine 3D-Routenplanung, sollen noch hinzukommen.
Einziger Wermutstropfen: Die Gebäude werden in den 3D-Städteansichten nur als Klötzchen dargestellt, die auf der Grundlage der Grundrisse in OSM und Informationen über Höhe oder Anzahl der Stockwerke erstellt werden.



