Hynix muss Rambus 400 Millionen US-Dollar zahlen
Der südkoreanische Chiphersteller Hynix zahlt Rambus 400 Millionen US-Dollar. Das US-Gericht muss der Einigung noch zustimmen. Hynix hatte im August 2000 gegen Rambus geklagt , um einige Patentrechte für ungültig erklären zu lassen, war damit jedoch gescheitert. Bei dem Rechtsstreit geht es um Patente an SDR SDRAM und DDR SDRAM. Rambus-Speicher wird unter anderem in der Playstation 3 von Sony verbaut.
"Während das Gericht noch einige offene Fragen klären muss, sind wir erfreut, dass eine Einigung mit Hynix in einer Reihe von Streitfragen möglich war" , sagte Thomas Lavelle, Senior Vice President und Chefjustiziar bei Rambus. "Unser Ziel ist eine faire Vergütung für die Nutzung von patentierten Erfindungen, und diese Vereinbarung ist ein wichtiger Meilenstein dabei."
Eine Hynix-Sprecherin hat die Aussagen von Rambus zu den Schadenersatzzahlungen bestätigt. Richter Ronald Whyte hatte die Parteien im Februar 2009 aufgefordert, zu einem außergerichtlichen Kompromiss zu kommen. Gegen einen weiteren Entscheid Whytes, der Hynix zu zusätzlichen Zahlungen verurteilt, will das Unternehmen Revision einlegen.