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Hewlett-Packard erwägt Kauf von indischem Softwarekonzern

Auch CSC könnte noch ins Bieterrennen einsteigen

Hewlett-Packard und das IT-Beratungsunternehmen Computer Sciences Corp (CSC) prüfen den Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an Satyam Computer Services aus Indien. Der durch Bilanzfälschung in Schieflage geratene Softwarekonzern Satyam steht derzeit sehr günstig zum Verkauf.

Artikel veröffentlicht am ,

Zwei US-Konzerne interessieren sich für den Kauf des angeschlagenen indischen Software- und IT-Services-Unternehmens Satyam. Das berichtet die indische Wirtschaftszeitung Economic Times. Offiziell wollten HP und CSC den Bericht nicht kommentieren.

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HP hat bereits den IT-Dienstleister EDS gekauft und könnte mit Satyam sein Offshore-Geschäft stärken. Eine Entscheidung über die Abgabe eines Gebots sei aber bei HP und CSC noch nicht gefallen, hieß es weiter. "Akquisitionen sind ein wesentlicher Faktor der Wachstumsstrategie von CSC. Wir kommentieren aber grundsätzlich keine Marktgerüchte", so eine CSC-India-Sprecherin der Zeitung.

Satyam hat circa 53.000 Beschäftigte und weltweit über 600 Kunden. Das höhere und mittlere Satyam-Management hat sich eine Weiterbeschäftigung im Falle eines Verkaufs zugesichert.

Gestern begannen in Hyderabad, wo sich auch der Firmensitz befindet, die ersten Vorrunden für das Bieterwettrennen. Indische Kaufinteressenten sind das Bau- und Maschinenbauunternehmen Larsen & Toubro, das bereits 12 Prozent an Satyam hält, sowie die Mischkonzerne Spice Group und Hinduja Group, die jedoch noch keine Entscheidung über ein Gebot getroffen haben. Auch der IT-Services-Anbieter Tech Mahindra, an dem BT (British Telecom) beteiligt ist, könnte noch einsteigen. "Wir gehen davon aus, dass wir ein Gebot abgeben", legte sich ein Larsen-&-Toubro-Sprecher öffentlich fest. Bis zum 12. März 2009 haben die Unternehmen Zeit, um offiziell ihr Interesse am Kauf der Satyam-Anteile zu erklären.

Der indische Softwarekonzern Satyam, der seit Januar 2009 wegen Milliardenbetrugs in den Schlagzeilen ist, sucht einen Käufer für einen Mehrheitsanteil von 51 Prozent.



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blacktux 10. Mär 2009

Und, hast du?

DerGedanke 10. Mär 2009

Joa,is doch super kaufst ne Firma mit qualifizierten low cost einheiten zum produzieren...

DjNorad 10. Mär 2009

wirklich nich ...


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