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Rollstuhl Xeno kennt den Weg

Anhand der Karte findet der Rollstuhl dann sein Ziel. Auf Sprachbefehl fährt er seinen Insassen ins Badezimmer, zum Bücherregal im Wohnzimmer oder in die Küche. Die Laserscanner sorgen für eine sichere Fahrt: Sie erkennen Hindernisse, vor denen Xeno dann abbremst und sie umfährt. Das Assistenzsystem ist auch bei der Steuerung per Joystick oder Kopfjoystick aktiv. So muss der Patient nicht selbst durch die Tür oder zwischen zwei Möbelstücken hindurch navigieren. Er gibt einfach die Richtung vor und Xeno sucht sich den Weg zwischen den Hindernissen selbst.

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Die Idee ist, Xeno in einem intelligenten Umfeld einzusetzen. Den Prototyp einer solche intelligenten Wohnung haben die Bremer in ihrem Institut aufgebaut: das Bremen Ambient Assisted Living Lab (BAALL). Dabei handelt es sich um eine vernetzte Wohnung, die mit dem Xeno kommuniziert: Steuert der Nutzer in die Küche, öffnen sich automatisch die Türen und das Licht wird eingeschaltet. Außerdem wird die Küche so vorbereitet, dass der Nutzer aus dem Rollstuhl alles bequem erreichen kann: Die Arbeitsplattform etwa wird hochgefahren, damit der Rollstuhl darunter passt. Die Küchenschränke hingegen werden abgesenkt, damit der Nutzer an das Geschirr kommt.

Das zweite von den DFKI-Forschern entwickelte Assistenzsystem soll ältere Menschen beim Laufen unterstützen: Der iWalker ist ein Rollator mit einem Navigationssystem, das aus einem Eee-PC und einem Laserscanner besteht. Die Steuerung erfolgt hier nicht wie beim Xeno aktiv, sondern passiv. Das bedeutet, die beiden hinteren Räder des Rollators können einzeln gebremst werden. Das Bremssystem haben spanische Kollegen der Bremer DFKI-Forscher gebaut.

Gibt der Nutzer auf dem Computer ein Ziel vor, das er erreichen möchte, etwa einen Raum in einem Gebäude, leitet der Rollator ihn dorthin: Zunächst gibt der Nutzer seine Position an, dann geht er los. Auf dem Display des Computers erscheinen Pfeile, die dem Nutzer die Richtung anzeigen. Über die Messung der Radumdrehungen weiß der Rollator immer, wo er ist. Kommt eine Abzweigung, blendet das System nicht nur den entsprechenden Pfeil ein - der Rollator unterstützt zudem die Navigation, indem er das kurveninnere Rad abbremst, so dass der Nutzer automatisch um die Ecke läuft. Diese passive Navigation dient auch zur Kollisionsverhütung: Erkennt der Laserscanner ein Hindernis, etwa ein Möbelstück oder einen Menschen, geleitet der iWalker den Nutzer sicher daran vorbei.

Dass diese Form der passiven Navigation funktioniert, haben die DFKI-Wissenschaftler getestet, indem sie den Rollator einen abschüssigen Hütchenparcours hinunterrollen ließen, erzählt Röfer. Dabei absolvierte der iWalker die Hindernisstrecke, ohne die Hütchen umzustoßen.

 Rollstuhl Xeno kennt den Weg
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Der Herr vom Berg 10. Mär 2009

Ich bin dafuer, dass Attentaeter 'ne bessere Ausbildung.

bahnhof 09. Mär 2009

eh?!

thomasf 09. Mär 2009

schlechter Scherz

surfenohneende 09. Mär 2009

Bei Atom natürlich CO2 für den Energieaufwand für die Herstellung der Teile + der...


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