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Norwegisches Fernsehen setzt eigenen BitTorrent-Tracker auf

Berichte von den Lofoten ohne DRM

Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt zur Verbreitung von Fernsehsendungen über P2P-Netzwerke hat sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk- und Fernsehsender Norwegens, Norsk rikskringkasting AS (NRK), dazu entschlossen, einen eigenen BitTorrent-Tracker in Betrieb zu nehmen.

Artikel veröffentlicht am , Meike Dülffer

Nordkalotten 365 machte den Anfang. Gut ein Jahr ist es her, dass der NRK die in Norwegen enorm populäre, achtteilige Fernsehserie im BitTorrent-Netzwerk zur Verfügung stellte. Kostenlos, ohne DRM und in hoher Bildqualität - der Pilotversuch wurde zu einem riesigen Erfolg.

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Daran möchte NRK anknüpfen und weitere Programme im Internet bereitstellen. Um die Inhalte einfacher zugänglich zu machen und bessere Statistiken über die Nutzung der Angebote zu erhalten, hat NRK einen eigenen BitTorrent-Tracker aufgesetzt. Das meldet der NRK-Newsdienst. Die Politik des DRM-Verzichts will NRK beibehalten, verweist allerdings auf Schwierigkeiten mit der Rechteklärung.

Zum Start des neuen Angebots wird eine Fernsehserie über Menschen gesendet, die in weit abgelegenen Winkeln des ohnehin nur spärlich besiedelten Norwegens leben.

Als technische Grundlage für den Server nutzt der NRK OpenTracker. Die Software hat ihre Leistungsfähigkeit unter anderem bei The Pirate Bay unter Beweis gestellt. Den Zuschauern empfiehlt NRK, den Open-Source-Mediaplayer Miro zusammen mit einem BitTorrent-Client ihrer Wahl einzusetzen.

Auch andere, öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten in Europa experimentieren seit geraumer Zeit mit dem P2P-Vertrieb ihrer Sendungen. So stellte die britische BBC schon Ende 2006 einige Sendungen für die Videoplattform Zudeo von Azureus bereit.

Die Europäische Union hat Anfang 2008 14 Millionen Euro für das Forschungsprojekt P2P-Next zur Verfügung gestellt. An dem Projekt beteiligen sich unter anderem die BBC, die European Broadcasting Union (EBU), Pioneer und die Universitäten in Delft und Lancaster.

Bei der EBU wurde schon 2006 eine eigene P2P-Arbeitsgruppe eingerichtet. Basierend auf einem P2P-Netzwerk von Octoshape wurde seitdem der European Song Contest im Internet bereitgestellt. Im vergangenen Jahr wurden 45.000 parallele Streams an 155.000 Zuschauer übertragen. [von Robert A. Gehring]



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Ada33 10. Mär 2009

Der Weg wäre definitiv auch die richtige Richtung für den hiesigen öffentlich-rechtlichen...

kikimi 10. Mär 2009

Steht alles in der Überschrift. Wirklich.

kikimi 10. Mär 2009

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kikimi 10. Mär 2009

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kikimi 10. Mär 2009

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