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Satyam: Indischer Softwarekonzern stellt sich zum Verkauf

Bieterverfahren eingeleitet

Der durch einen Finanzskandal schwer angeschlagene indische Softwarekonzern Satyam Computer Services hat sich zum Verkauf gestellt. Der Bieterprozess begann am heutigen 9. März 2009 in Hyderabad. Interessenten müssen mindestens 15 Milliarden Rupien, umgerechnet etwa 230 Millionen Euro, ausweisen.

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Der indische Softwarekonzern Satyam, der seit Januar 2009 wegen Milliardenbetrugs in den Schlagzeilen ist, sucht einen Käufer für einen Mehrheitsanteil von 51 Prozent. Kaufwillige, die sich an der heute beginnenden Auktion beteiligen wollen, müssen zum Einstieg einen Sockelbetrag von 15 Milliarden Rupien, umgerechnet rund 230 Millionen Euro, ausweisen.

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Satyam ist nach Tata Consultancy Services (TCS), Infosys und Wipro Indiens viertgrößter IT-Dienstleister, hat circa 53.000 Beschäftigte und weltweit über 600 Kunden. Im Januar 2009 wurden der Aufsichtsratschef und Gründer B. Ramalinga Raju, sein Bruder und Vorstandschef B. Rama Raju sowie Finanzchef Srinivas Vadlamani festgenommen. Gegen die drei, die die Bilanzen um 1 Milliarde US-Dollar aufgebläht haben sollen, wird wegen Betrugs und Urkundenfälschung ermittelt. Die Regierung hatte eigene Vertreter in den Aufsichtsrat entsandt, um die Affäre aufzuarbeiten.

Die Satyam-Aktie kletterte am 9. März 2009 um 15,3 Prozent auf 48,55 Rupien, was den Unternehmenswert auf umgerechnet gut 500 Millionen Euro steigen ließ. Im Mai 2008 war Satyam noch über 5,5 Milliarden Euro wert.

Kaufinteressenten sind das führende indische Bau- und Maschinenbauunternehmen Larsen & Toubro, das bereits 12 Prozent an Satyam hält, sowie die Mischkonzerne Spice Group und Hinduja Group. "Wir gehen davon aus, dass wir ein Gebot abgeben", sagte ein Larsen-&-Toubro-Sprecher. Der gebotene Preis stehe in keinem Verhältnis zum Wert des Unternehmens.



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