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EU: E-Binnenmarkt kommt nur langsam voran

EU-Kommission präsentiert Studie zum E-Shopping

Onlineshopping wird in der EU immer beliebter. Der grenzüberschreitende Online-Einkaufsbummel bleibt dennoch weiterhin die Ausnahme. Das geht aus einer Studie zum E-Shopping hervor, die gestern von der EU-Kommission veröffentlicht wurde.

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Der E-Binnenmarkt ist nur einen Mausklick entfernt. So die Theorie. In der Praxis bleibt grenzüberschreitendes Onlineshopping die Ausnahme. Nur 7 Prozent der Verbraucher in der EU haben im vergangenen Jahr von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. Hingegen stieg die Gesamtzahl der Onlineeinkäufer von 2006 bis 2008 auf ein Drittel aller Verbraucher. Diese Zahlen legte die EU-Kommissarin Meglena Kuneva gestern in ihrem "Bericht über Hindernisse für den elektronischen Geschäftsverkehr" vor.

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Meglena Kuneva erklärte anlässlich der Vorstellung des Berichts: "Verbraucher haben viele Vorteile durch das Internet. Es erweitert die Größe des Marktes, in dem sie sich bewegen, und gibt ihnen Zugang zu mehr Anbietern und größeren Wahlmöglichkeiten. Es ermöglicht den Vergleich von Produkten, Anbietern und Preisen in nie da gewesenem Ausmaß. Die Nutzung des Internets für private Einkäufe wird sich weiter durchsetzen. Bereits 150 Millionen Verbraucher kaufen online ein, jedoch nur 30 Millionen auch im Ausland. Wir müssen dafür sorgen, dass die Akzeptanz des Internets als Handelsplattform nicht unnötig dadurch gebremst wird, dass wichtige rechtliche Hindernisse nicht ausgeräumt oder für die Verbraucher entscheidende Vertrauensfragen nicht geklärt werden."

Der Onlineeinkauf ist in den verschiedenen EU-Staaten unterschiedlich weit verbreitet. Während in Großbritannien mehr als die Hälfte der Bevölkerung (57 Prozent) schon einmal online waren oder Dienstleistungen für den Eigengebrauch bestellt hat, waren es in Bulgarien und Rumänien lediglich 3 beziehungsweise 4 Prozent. Während zwei Drittel der französischen Internetnutzer online einkaufen, sind es in den skandinavischen Ländern schon über 90 Prozent. Die Zahlen zum Kaufverhalten der EU-Onlineverbraucher zeigen, dass der grenzüberschreitende Onlinehandel noch erhebliches Wachstumspotenzial bietet.

Als wesentliche Hindernisse für den grenzüberschreitenden Onlinehandel macht der Bericht der EU-Kommission Sprachprobleme, rechtliche Probleme und ein mangelndes Verbrauchervertrauen aus. Zu den rechtlichen Problemen zählen neben Unterschieden im Verbraucherrecht und bei der Mehrwertsteuererhebung auch der "Schutz des geistigen Eigentums".

Die Onlinevermarktung von Musik und Filmen orientiert sich noch immer an nationalen Landesgrenzen. In der Folge wird der Aufbau EU-weiter Onlineangebote behindert. Die territorial beschränkte Verwertung von Nutzungsrechten führt zu erheblichen Transaktionskosten, hat die EU-Kommission festgestellt. "Die relevanten Stakeholder sind sich gleichermaßen bewusst, dass ein System der multiterritorialen Lizenzierung nötig ist, um das Problem der territorialen Rechteverwertung und der damit verbundenen Kosten zu bewältigen", wird daraus im Bericht geschlussfolgert.

Bis Ende 2009 will die EU-Kommission einen Abschlussbericht über die Hindernisse für den elektronischen Geschäftsverkehr präsentieren. [von Robert A. Gehring]



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tac 09. Mär 2009

Bei mir ging es nicht. Allerdings habe ich meinen deutschen Account verwendet. Damit...

tobiman 08. Mär 2009

es gibt auch genug shops (zb play.com) wo du ohne versandkosten einkaufen kannst und zT...

ThommyHommy 07. Mär 2009

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