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Wiederverstaatlichung der Bundesdruckerei abgeschlossen

Investitionen in neue Produktionsanlagen für 100 Millionen Euro

Die Bundesdruckerei, die den elektronischen Reisepass und Banknoten herstellt, ist nun offiziell wieder in staatlicher Hand. Der Rückkauf durch den Bund wurde beurkundet, gab das Unternehmen bekannt. Geplant seien Investitionen in neue Produktionsanlagen für über 100 Millionen Euro.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Bundesdruckerei ist offiziell wieder im Besitz des Bundes. Das Unternehmen, in dem fast 1.500 Beschäftigte den elektronischen Reisepass sowie Dokumentenlese- und Prüfgeräte herstellen und Banknoten drucken, geht wieder in den Besitz des Bundes über. Darauf hatten sich der Bundesfinanzminister und das Bundesinnenministerium im September 2008 geeinigt. Die Wiederverstaatlichung sei zur "Wahrung der nationalen sicherheitspolitischen Interessen" erfolgt, hieß es zu der Zeit.

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Die Bundesrepublik Deutschland hatte die GmbH im Jahr 2000 an einen Finanzinvestor privatisiert. Danach geriet die Firma durch Schulden in große finanzielle Bedrängnis, die Eigner suchten den Ausstieg. Der Finanzinvestor Apex kaufte die Bundesdruckerei 2002 für die symbolische Summe von 1 Euro. "Rund acht Jahre nach Privatisierung der Bundesdruckerei wird der Bund nun wieder alleiniger Gesellschafter und trägt damit den geänderten Sicherheitsinteressen der Bundesrepublik Deutschland Rechnung", gab das Unternehmen am 6. März 2009 bekannt. Der privatrechtliche Status als Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) bleibe unabhängig davon erhalten.

Sollte der Bund private Investoren später wieder zulassen, sei der Konkurrent Giesecke & Devrient (G&D) wieder an einem Einstieg interessiert, erklärte G&D-Chef Karsten Ottenberg der Süddeutschen Zeitung.

Heute sei die Bundesdruckerei nachhaltig profitabel und plane für die nahe Zukunft am Standort Berlin Investitionen in neue Produktionsanlagen für das ID-Geschäft im Gesamtwert von über 100 Millionen Euro, teilt die Bundesdruckerei weiter mit.

Auf der Cebit 2009 wurde ein Prototyp für die elektronische Fahrzeugummeldung gezeigt, den die Firma gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme entwickelt hat. Die Anzeige des elektronischen Kfz-Nummernschilds mit Display kann im Zusammenspiel mit einem Lesegerät im Auto auch von zu Hause aus geändert werden.



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E. Elbertshagen 09. Mär 2009

Nicht zur Sprache kommt hier der Umstand, dass das Geschäft der Bundesdruckerei fast...

Taifun 09. Mär 2009

Auf jeden Fall viel Geld ... wie so oft. Und G+D werden das Ding auch auspressen. Die...

by the way 09. Mär 2009

auch heute arbeiten 2 leute fuer 8, mit dem unterschied das der 1 von den 8 auch noch 80...

qwere 07. Mär 2009

und der fdp deren liberalisierungsplänen

Kostenlos 07. Mär 2009

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