Abo
  • IT-Karriere:

SPD-Medienexperte Tauss tritt von Ämtern zurück

Tauss weist Kinderpornografie-Vorwürfe zurück

Der SPD-Medienexperte Jörg Tauss, gegen den wegen des Verdachts des Besitzes von Kinderpornografie ermittelt wird, ist von seinen Ämtern zurückgetreten. Sein Bundestagsmandat will er behalten.

Artikel veröffentlicht am ,

Jörg Tauss (SPD) ist von seinen Ämtern zurückgetreten. Gegen ihn wird wegen des Verdachts des Besitzes von Kinderpornografie ermittelt. Er wolle nicht, dass seine Partei durch die Ermittlungen belastet werde, so Tauss. Deshalb legt er sein Amt als Generalsekretär der baden-württembergischen SPD, als Fraktionssprecher für Bildung, Forschung und Medien, sowie seinen Sitz im Fraktionsvorstand der SPD nieder. Bundestagsabgeordneter möchte Tauss bleiben. Am 5. März 2009 wurden seine Büros in Berlin und Karlsruhe durchsucht.

Stellenmarkt
  1. Kliniken Schmieder, Stuttgart
  2. Modis GmbH, Essen

"Wir sind in einem Objekt fündig geworden", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Karlsruhe, Rüdiger Rehring, der Financial Times Deutschland. Damit habe sich der Anfangsverdacht "verstärkt". Es könne aber weiterhin eine "ganz plausible Erklärung geben".

Tauss, der sich unter anderem mit der Bekämpfung von Kinderpornografie beschäftigt, weist die Vorwürfe zurück. In seiner Stellungnahme heißt es: "Ich bin mir absolut sicher, dass der gegen mich erhobene Vorwurf schnell ausgeräumt werden kann. Diesen Vorwürfen werde ich mich stellen und die Ermittlungsbehörden bei der Aufklärung des Sachverhaltes nach allen Kräften unterstützen und kooperativ mit ihnen zusammenarbeiten."

Als Medienexperte habe er sich "immer und sehr entschieden für einen besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet und für die entschlossene Bekämpfung von Kinderpornografie eingesetzt". Zugleich habe er aber auch davor gewarnt, dieses Thema in der aktuellen Diskussion um Internetsperren politisch zu instrumentalisieren, um bürgerliche Freiheitsrechte einzuschränken. Er habe sich stattdessen dafür eingesetzt, die Strafverfolgung zu intensivieren und zu verstärken, um an die Täter heranzukommen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 19,99€
  2. 26,99€
  3. 59,99€ für PC/69,99€ für PS4, Xbox (Release am 4. Oktober)
  4. (-79%) 8,50€

werweiß 09. Mär 2009

vielleicht wars auch ein trojaner.

Joseph Neun 07. Mär 2009

Hi, also was er da gesprengt hat, ist doch auch sehr schön ... da der Bundestag ein...

Dave-Kay 07. Mär 2009

http://snurl.com/dc2kh

dasadsa 07. Mär 2009

Ja, den Tauss, den hat die Staatsanwaltschaft jetzt am Arsch! Hoffentlich wird der sehr...

Opelix 06. Mär 2009

Herr Tauss, sie zeigten sich bislang völlig unbeeindruckt, halten sich für unschuldig...


Folgen Sie uns
       


Fernsteuerung für autonome Autos angesehen

Das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme zeigt die Fernsteuerung von Autos über Mobilfunk.

Fernsteuerung für autonome Autos angesehen Video aufrufen
5G-Report: Nicht jedes Land braucht zur Frequenzvergabe Auktionen
5G-Report
Nicht jedes Land braucht zur Frequenzvergabe Auktionen

Die umstrittene Versteigerung von 5G-Frequenzen durch die Bundesnetzagentur ist zu Ende. Die Debatte darüber, wie Funkspektrum verteilt werden soll, geht weiter. Wir haben uns die Praxis in anderen Ländern angeschaut.
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. Telefónica Deutschland Samsung will in Deutschland 5G-Netze aufbauen
  2. Landtag Niedersachsen beschließt Ausstieg aus DAB+
  3. Vodafone 5G-Technik funkt im Werk des Elektroautoherstellers e.Go

Dark Mode: Wann Schwarz-Weiß-Denken weiterhilft
Dark Mode
Wann Schwarz-Weiß-Denken weiterhilft

Viele Nutzer und auch Apple versprechen sich vom Dark Mode eine augenschonendere Darstellung von Bildinhalten. Doch die Funktion bringt andere Vorteile als viele denken - und sogar Nachteile, die bereits bekannte Probleme bei der Arbeit am Bildschirm noch verstärken.
Von Mike Wobker

  1. Sicherheitsprobleme Schlechte Passwörter bei Ärzten
  2. DrEd Online-Arztpraxis Zava will auch in Deutschland eröffnen
  3. Vivy & Co. Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit

5G-Auktion: Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war
5G-Auktion
Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war

Dass die Frequenzen für den 5G-Mobilfunk teuer wurden, lasten Telekom, Vodafone und Telefónica dem Newcomer United Internet an. Doch dies ist laut dem Netzplaner Kai Seim nicht so gewesen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Funklöcher Hohe Bußgelder gegen säumige Mobilfunknetzbetreiber
  2. Bundesnetzagentur 5G-Frequenzauktion erreicht 6,5 Milliarden Euro
  3. 5G-Auktion Etablierte wollen Preis für 1&1 Drillisch hochtreiben

    •  /