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Studie: Infektionsquelle Handy

Handys von Krankenhauspersonal mit Bakterien verseucht

Handys auf Intensivstationen und in Operationssälen sind eine unterschätzte Infektionsquelle. Das ist das Ergebnis einer Studie der Medizinischen Fakultät der Universität Ondokuz Mayis in der Türkei.

Artikel veröffentlicht am , Markus Feilner/Linux Magazin

Für die Studie haben türkische Wissenschaftler der Universität Ondokuz Mayis die Hände und Handys von 200 Krankenschwestern und Ärzten, die auf Intensivstationen und in Operationsräumen arbeiten, auf Bakterien getestet.

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Das Ergebnis: 95 Prozent der Handys waren mit verschiedenen Arten von Bakterien übersät, die leichte Infektionen wie Hautreizungen, aber auch nosokomiale Infektionen (Krankenhausinfektionen) verursachen können. Auf 31 Prozent der Handys und 39,5 Prozent der Hände wurden Gram-positive Bakterien entdeckt, die resistent gegenüber dem Antibiotikum Ceftazidim sind. 52 Prozent der getesteten Handys und 37,7 Prozent der Hände waren mit dem Gram-positiven Staphylococcus aureus verseucht.

Nur 10,5 Prozent der Mitarbeiter säuberten laut der Studie regelmäßig ihr Handy. Dabei können die Bakterien über ein Handy leicht über Ohren, Mund und Nase in den Körper gelangen. Außerdem wird das Handy auch zur privaten Kommunikation genutzt, somit wird die Verbreitung von Krankenhausinfektionen außerhalb des Krankenhauses begünstigt.

Die Autoren der Studie folgern, Handys von Krankenhausmitarbeitern müssten ebenso sorgfältig desinfiziert werden wie deren Hände.



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seuchenherd 10. Mär 2009

hmmm, einfach bisserl silber in die gehäuse und tasten einbringen oder deren oberfläche...

Tesafilm 09. Mär 2009

Ich habe meines in so einem Plastikkondom stecken, damit es geschützt ist, was es...

Fuselbär 08. Mär 2009

Außerdem ist es so miserabel zu bedienen, dass jeder iPhone-Juppie zusätzlich noch...

Gonzo 07. Mär 2009

Das ist doch alles ein Witz gegen die Diktiergeräte des Personals. Ich repariere fast...

FaustsFaust 07. Mär 2009

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