Computergestützte Küche im Hochpreissektor
Zentrales Bedienelement ist ein in den Schrank integrierter Monitor, über den die Nutzer die Dienste abrufen können. Er kann beispielsweise in einer Datenbank nach Rezepten suchen, fernsehen, Musik über iPod oder Internetradio hören, Fotos anschauen, Nachrichten oder E-Mails lesen oder im Internet surfen. Gesteuert wird wie bei einem normalen Computer mit einer Maus. Dabei haben die Designer auch bedacht, dass eine Arbeitsfläche in der Küche auch schmutzig sein kann: Die Maus kann, ähnlich wie die Wiimote, auch in der Luft bedient werden.
Das System läuft unter Windows. Die Benutzeroberfläche des S1 Grid, die Microsoft mit einem Designpreis ausgezeichnet hat, basiert auf Silverlight, der Browser auf dem Internet Explorer. Die Rezeptdatenbank stammt von Miele. Siematic plant zudem, die Miele@home-Technik zu implementieren, mit der Hausgeräte kommunizieren können. Darüber wird es möglich sein, mit Hilfe eines Tablets aus jedem Raum des Hauses den Status der Küchengeräte anzufragen oder diese zu steuern.
Diese Küche ist allerdings nicht für jeden erschwinglich. Das auf der Cebit vorgestellte Modell bewege sich "im sechsstelligen Bereich", so ein Siematic-Mitarbeiter. Es ist Teil einer intelligenten Musterwohnung, die Wissenschaftler der TU Berlin aufgebaut haben.
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