Foxit stellt E-Book-Reader mit eigener PDF-Lesesoftware vor
Der erste Eindruck des E-Book-Readers war gut. Die Bedienoberfläche wirkt aufgeräumt und nicht so überladen wie beim zwei Jahre alten Sony PRS-505, den Golem.de kürzlich getestet hat . Allerdings fehlen die vielen Direkttasten. Das macht der eSlick von Foxit aber durch eine schnelle Bedienoberfläche wieder wett. Das Drehen des Bildschirms erfordert deutlich weniger Eingaben im Menü als beim PRS-505. Der Berliner E-Book-Reader txtr regelt das allerdings noch eleganter über einen Bewegungssensor, so dass automatisch zwischen Hoch- und Querformat gewechselt werden kann.
Die Eleganz eines Sony-Readers, dessen Gehäuse aus gebürstetem Aluminium ist, erreicht eSlick, dessen Gehäuse aus farbigem Plastik ist, jedoch nicht.
Außerdem soll eSlick auch Textdateien lesen können. Die beigelegte Software wandelt Dateien, die druckbar sind, in PDFs um. Mit der nächsten großen Softwareversion soll auch das ePub-Format unterstützt werden. Der Sony Reader und txtr beherrschen dieses Format bereits.
Bücher werden entweder im 128 MByte großen internen Speicher gelagert oder können über einen SD-Card-Schacht zugeführt werden. Dieser kann mit SDHC-Karten jedoch nichts anfangen. Auf eine entsprechende Unterstützung wird vorerst verzichtet – aus Kostengründen, und weil SD-Karten genug Kapazität bieten, so Foxit. Eine SD-Card mit 2 GByte will Foxit dem Gerät beilegen.
Der eSlick ist laut Hersteller 180 Gramm schwer und 188 x 118 x 9,2 mm groß.
Die ersten eSlicks sollen Ende März 2009 in den USA erscheinen. Sie können laut Foxit auch aus Europa bestellt werden. Der Hersteller wies auf der Cebit aber darauf hin, dass im Servicefall das Gerät dann in die USA geschickt werden muss. Foxit sucht derzeit einen Vertrieb für Deutschland und rechnet damit, das Gerät bis zum Juni 2009 auch auf dem deutschen Markt anzubieten.
Foxit denkt darüber nach, im Laufe des Jahres 2009 weitere Geräte zu veröffentlichen. Mehr Arbeitsspeicher, SDHC-Unterstützung und auch eine andere Displaytechnologie sind denkbar.
- Anzeige Hier geht es zum Kindle Scribe bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.