Wi Drive macht das Auto zum Hotspot und Server
Wi Drive basiert auf einem XScale-Prozessor, 32 MByte Flash-Speicher und Embedded-Linux. Am Gehäuse finden sich drei USB-2.0-Schnittstellen, von denen eine für UMTS-Modems vorgesehen ist. Die Stromversorgung erfolgt über das Auto; entweder fest verdrahtet oder über den Zigarettenanzünder. Für größere WLAN-Reichweite sorgt eine Diversity-Antenne, die in Fensternähe platziert werden kann.
Damit die Musiksammlung im Auto stets aktuell ist, kann in Reichweite des heimischen Netzwerks ein automatischer Datenabgleich erfolgen – beispielsweise zeitgesteuert in jeder Nacht. Der zu Hause stehende PC mit spezieller Software (derzeit nur für Windows) kümmert sich dann um das Kopieren.
Die Internetverbindung wird über ein USB-Modem aufgebaut und kann über WLAN genutzt werden – ungeschützt oder verschlüsselt. An einem auf der Cebit 2009 gezeigten Vorserienmodell steckte ein Vodafone-UMTS-Modem. Es sollen auch andere UMTS-Modems unabhängig vom Provider unterstützt werden, sofern passende Treiber für die Chips existieren. Die Konfiguration erfolgt über ein Webinterface.
Dension will die Open-Source-Community für das Wi Drive begeistern und mit einem Software Development Kit (SDK) die Entwicklung von Anwendungen fördern.
Das fertige Wi Drive soll ab Sommer 2009 verkauft werden, einen Preis will Dension erst später offiziell nennen. In einer Vorankündigung im Februar war noch von Mitte April 2009 zu lesen.
Wer das Gerät auf der Cebit 2009 (3. bis 8. März) in Halle 15 am Stand F34 verpasst hat, soll es auf der Car + Sound 2009(öffnet im neuen Fenster) (16. bis 19. April) und eventuell auch auf der IFA 2009(öffnet im neuen Fenster) (4. bis 9. September) begutachten können.
- Anzeige Hier geht es zur AVM Fritzbox 7590 AX bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



