Drei Sicherheitspatches für Windows angekündigt
Einer der drei Patches für die Windows-Plattform schließt mindestens ein Sicherheitsloch, das als gefährlich eingestuft wird. Denn Angreifer können darüber beliebigen Programmcode ausführen und so ein fremdes System unter ihre Kontrolle bringen. Die beiden übrigen Patches kümmern sich um Sicherheitslecks, die für Spoofing-Angriffe verwendet werden können.
Das Ende Februar 2009 bekanntgewordene Sicherheitsleck in der Office-Software Excel wird demnach am nächstmöglichen Patchday nicht beseitigt, obwohl der Fehler bereits ausgenutzt und das Sicherheitsloch als gefährlich eingestuft wird, weil sich darüber Schadcode ausführen lässt. Derzeit ist vollkommen unklar, wann dieses Sicherheitsloch geschlossen wird.
Microsoft hält am Vorab-Patchday geheim, wie viele Sicherheitslecks ein einzelnes Security Bulletin beseitigt. So schließt mancher Patch gleich mehrere Sicherheitslücken mit einem Mal. Daher ist noch nicht bekannt, wie viele Fehler am 10. März 2009 in den Microsoft-Produkten korrigiert werden.
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