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Amazon.com kauft Spiele zurück

Gamestop bekommt einen großen Konkurrenten. In den USA startet Amazon ein Rückkaufprogramm für Spiele. Damit macht Amazon vor allem Marktführer Gamestop Konkurrenz, dessen Aktien angesichts der Ankündigung deutlich nachgaben.
/ Jens Ihlenfeld
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Unter amazon.com/tradeingames(öffnet im neuen Fenster) startet Amazon in den USA den Rückkauf gebrauchter Spiele. Allerdings schüttet der Onlinehändler kein Geld aus, sondern vergütet die Spiele mit Gutscheinen.

Derzeit bietet Amazon.com beispielsweise für die PS3-Version von Call of Duty: World at War 26 US-Dollar. Bei Fallout 3 sind es für die PS3-Fassung 25 US-Dollar und 21 US-Dollar für die Xbox-360-Version. Das Porto für den Versand übernimmt Amazon.

Zum Start der Beta von Trade-in-Games bietet Amazon.com zudem 10 Prozent Rabatt beim Kauf neuer Spiele.

Derzeit ist die Ladenkette Gamestop in den USA Marktführer in Sachen Gebrauchtspiele. Der Einstieg von Amazon in diesen Markt ließ die Aktien des Unternehmens um rund 14 Prozent einbrechen.

Neben den deutschen Filialen von Gamestop und vielen kleinen Händlern nimmt hierzulande unter anderem Trade-a-Game(öffnet im neuen Fenster) gebrauchte Spiele in Zahlung. An dem Unternehmen sind die Verlagshäuser Dumont und Madsack beteiligt. Die Preise liegen höher als bei Amazon. Für Fallout 3 bietet Trade-a-Game 23 Euro (Xbox 360) beziehungsweise 24 Euro (PS3).

Spielehersteller versuchen, den Markt für gebrauchte Spiele einzudämmen , drückt der Wiederverkauf von Spielen doch die Absatzzahlen. Dabei setzen die Unternehmen vor allem auf Onlineanbindungen und -aktivierungen, die den Weiterverkauf erschweren.


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