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InBath - wenn das Badezimmer zum Zähneputzen drängt

Gleichzeitig sammelt das System Daten über den Bewohner: Hat er seine Medikamente genommen? Hält er die regelmäßige Körperpflege ein? Wie sehen die Pulswerte oder das Gewicht aus? Diese Werte werden über Sensoren im Fußboden erfasst. Alle gesammelten Daten kann der Pfleger auf einen Blick abrufen. So bleibe ihm Zeit für den Menschen, der soziale Aspekt der Pflege werde wieder mehr betont, erklärt Tobias Haverkamp vom Fraunhofer IMS.

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InBath
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Der Aspekt des Datenschutzes und der Datensicherheit sei dabei sehr wichtig, so der Haverkamp. Deshalb sollen die Daten nur lokal gesammelt werden. Auch wenn ein Alarm gesendet wird, etwa weil die Sensoren im Bad oder in anderen Räumen der Wohnung bedenkliche Werte anzeigen, soll nur eine Meldung herausgeschickt werden, dass etwas nicht stimmt, nicht aber worin das Problem besteht. Auch hier haben die Bewohner und ihre Angehörigen eigene Wahlmöglichkeiten, etwa wer im Notfall alarmiert werden soll.

Ziel des assistiven Badezimmers sei aktivierende Pflege, erklärt Haverkamp. Das bedeutet, den Bewohnern soll nur das abgenommen werden, was sie selbst nicht können. Das System soll sie dabei unterstützen, ihre Fertigkeiten weiter anzuwenden und sogar verlernte wieder zu aktivieren.

Solche Systeme sollen in Zukunft aber nicht nur als Assistenzsystem für Pflegebedürftige angeboten werden, sondern für jedermann - als Unterhaltungs- und Informationssystem, das am Morgen für jeden Bewohner dessen individuelle Einstellungen lädt: Für das Kind wird das Waschbecken weiter heruntergefahren und dessen Lieblingsmusik abgespielt. Die Eltern bevorzugen vielleicht Nachrichten oder Wetterinformationen und bekommen diese beim Zähneputzen angezeigt. Später kann das System um Pflegeanwendungen erweitert werden.

Das System ist eine Java-Applikation, die bei dem Prototypen, der in nur drei Monaten am Fraunhofer IMS entwickelt und gebaut wurde, auf einem Windows-Rechner läuft. Dieser soll künftig durch eine Set-Top-Box ersetzt werde, die stabiler läuft und einfacher ferngewartet werden kann.

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Deutsches... 07. Mär 2009

Wenn ich mir die Beiträge hier durchlese, fällt mir noch ein weiterer wichtiger...

meme 07. Mär 2009

ich sehs wie der andere Antworter. Dies ist eifnac nur eine innovations Konzept. In der...

hjkl 06. Mär 2009

...für die verspiegelten Displays moderner Notebooks. Schön ist das.

Knecht Ruprecht 06. Mär 2009

Aber mit ner elektrischen Zahnbürste *gg* ( interface gesteuert )


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