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Spieletest: Warhammer 40K - Dawn of War 2

In einer Dschungelwelt greifen Horden von Orks an
In einer Dschungelwelt greifen Horden von Orks an
In den Missionen müssen bis zu vier Trupps vorgegebenen Ziele absolvieren: etwa einen feindlichen Anführer ausschalten oder ihre Basis gegen immer neu heranstürmende Gegnerreihen verteidigen. Die Einsätze sind stark geskriptet, immer wieder kommt es zu kleineren Überraschungen - unerwartete Hinterhalte oder ein plötzlich auftauchender Oberboss. Klingt abwechslungsreich, aber im Lauf der Kampagne stellen sich Ermüdungserscheinungen ein, weil sich die Missionen sehr ähneln und meist nicht viel mehr zu tun ist, als von A nach B zu marschieren und dabei alle auftauchenden Orks, Eldar und Tyraniden ins Jenseits zu schicken.

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Nach Aufträgen verbessert der Spieler im Rollenspielsystem seine Helden
Nach Aufträgen verbessert der Spieler im Rollenspielsystem seine Helden
Nach den Einsätzen darf der Spieler seine Heldentruppen in einem spektakulär animierten Rollenspielmenü seinen Vorlieben anpassen. Er kann ihn (noch) unverwundbarer machen sowie Nahkampfkraft, Fernkampffähigkeiten oder magische Extras verbessern. Gleichzeitig schaltet das Programm dabei weitere Spezialfähigkeiten frei. In den Einsätzen erzählen Textfenster mit Spracheinblendung und ab und an ein kurzer Videoschnipsel die Handlung.

Nur im Multiplayermodus gibt es klassischen Basisbau
Nur im Multiplayermodus gibt es klassischen Basisbau
Im Multiplayermodus treten bis zu sechs Spieler gegeneinander einzeln oder in Teams mit allen vier Fraktionen an. Dawn of War 2 enthält von Haus aus sieben Karten - weitere werden voraussichtlich per Download folgen. Gewinner ist je nach Modus, wer alle Kontrahenten ausschaltet oder am meisten Punkte sammelt. Anders als in der Kampagne gibt es in den Matches sowohl rudimentären Basisbau als auch Vehikel - etwa Ork-Panzer, schwebende Eldar-Gleiter und Truppentransporter.

'Wilde, blutrünstige, barbarische, brutale Orks...' - nicht immer nimmt sich das Programm ganz ernst.
'Wilde, blutrünstige, barbarische, brutale Orks...' - nicht immer nimmt sich das Programm ganz ernst.
Dawn of War 2 basiert auf der Essence Engine 2.0 von Relic Studios. Die setzt einen Pentium 4 mit 3,2 GHz, ein entsprechendes Gegenstück von AMD oder einen beliebigen Dual-Core-Prozessor voraus. Unter Windows XP benötigt das Programm 1 und unter Vista 1,5 GByte RAM, auf der Festplatte belegt es rund 5,5 GByte Speicher. Die Grafikkarte muss über 128 MByte RAM verfügen und Direct X 9 beherrschen. Mit einem System dieser Größenordnung läuft das Spiel bereits flüssig und sieht gut aus.

Gelegentlich darf der Spieler zwischen zwei (rot markierten) Einsätzen wählen
Gelegentlich darf der Spieler zwischen zwei (rot markierten) Einsätzen wählen
Damit Dawn of War 2 läuft, muss es nach der Installation von DVD auch beim Onlinedienst Steam registriert werden. Das hat die bekannten Steam-Nachteile, gleichzeitig aber auch den Vorteil, dass das Programm ohne DVD im Laufwerk funktioniert, und dass es etwa bei Verlust des Silberlings jederzeit von den Valve-Servern herunterzuladen ist. Parallel dazu muss der Spieler über einen Account bei Games for Windows Live verfügen und sich damit im Spiele-Hauptmenü immer vor dem Zugriff auf Kampagne oder Multiplayermodus anmelden.

Warhammer 40.000 ist nur für Windows-PCs erhältlich und kostet rund 50 Euro. Eine "Limited Steelbook Edition" in besonderer Verpackung und mit zusätzlichen Ingame-Gegenständen ist für knapp 100 Euro erhältlich. Die USK hat das Programm ab 16 Jahren freigegeben.

Fazit

Mit echter Taktik und Strategie hat Warhammer 40.000: Dawn of War 2 zumindest in der Kampagne wenig zu tun. Das Spielgefühl erinnert stellenweise fast an eine rasante Mischung aus Diablo, Starcraft und ganz viel Action. Anfangs macht das - auch dank der gelungenen Präsentation und der schicken Effekte - richtig Spaß.

Bis sich herausstellt, dass sich die Einsätze oft wiederholen, es zu wenig echte Überraschungen gibt und der Spieler unterfordert wird, weil er mit dem ständig gleichen Vorgehen quasi immer ans Ziel kommt. Anders sieht es im Multiplayermodus aus. Hier spielen die originellen Einheiten und die starke Technik ihre Stärke aus und erlauben deutlich mehr an Taktik; ein paar mehr Modi und Maps dürften es allerdings sein.

 Spieletest: Warhammer 40K - Dawn of War 2
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FranUnFine 09. Mär 2009

L4D Krabbelgruppe.^^

supreme commander 07. Mär 2009

strategie != taktik bspw. ist rainbow 6 (zumindest bis teil 3, also raven shield...

Igigi 06. Mär 2009

Age of Wonders !!! http://de.wikipedia.org/wiki/Age_of_Wonders

Systemfehler 06. Mär 2009

Selbst als Superkrieger muss man aufpassen, dass man nicht unnötig ins Gras beißt, sonst...

so-nicht 06. Mär 2009

Aus dem Testbericht (und anderen) kann man ersehen: Steam UND Games for Windows Live...


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