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Final, keine Fantasy: Square-Enix kauft Eidos

Japanischer Publisher übernimmt britisches Traditionsunternehmen Eidos. Square-Enix und Eidos haben sich geeinigt: Zum Stichtag 6. Mai 2009 übernimmt der japanische Publisher seinen britischen Exkonkurrenten mit all dessen Markenrechten – insbesondere Tomb Raider.
/ Peter Steinlechner
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Square-Enix zahlt für die im Februar 2009 angekündigte Übernahme von Eidos rund 117 Millionen US-Dollar an dessen Aktionäre. Dazu gehört auch der bisherige Anteilseigner Time Warner, der noch 20 Prozent an Eidos hält. Am 25. März 2009 stimmen die Aktionäre offiziell über den Kauf ab. Das soll aber nur eine Formsache sein, weil Square-Enix über ausreichend Anteile und die Unterstützung des Eidos-Managements verfügt. Ab Ende April 2009 sollen Eidos-Aktien nicht mehr öffentlich gehandelt werden, ab 6. Mai 2009 ist Square-Enix nach den Planungen offiziell Eigentümer des Unternehmens. Wie es danach weitergeht und unter welcher Firmierung Eidos künftig auftritt, ist noch nicht bekannt.

Mit der Übernahme kommt das hierzulande vor allem für seine Reihe Final Fantasy bekannte Unternehmen Square-Enix seinem Ziel, in westlichen Märkten stärker Fuß zu fassen, einen möglicherweise entscheidenden Schritt näher. Ende 2008 hatte Firmenchef John Yamamoto bekanntgegeben, eng mit amerikanischen Entwicklern zusammenzuarbeiten und ein eigenes Studio an der US-Westküste etablieren zu wollen.


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