Das iPhone bringt die Berliner Mauer zurück
Dazu installiert dieser eine Software auf einem mobilen Endgerät, etwa auf einem UMPC oder dem iPhone. Mit der integrierten Kamera nimmt er den Reichstag oder das Brandenburger Tor auf und bekommt alte Ansichten dieser Gebäude auf den Bildschirm. Die Software erkennt Gebäude sowie die Perspektive, aus der es aufgenommen wurde. Sie liefert dann die historische Ansicht so aus, dass das historische Bild diese überlagert. Das Rendering wird in Echtzeit durchgeführt. Geht der Nutzer um das Gebäude herum, bewegt sich das Bild entsprechend mit.
Auf einem UMPC sind alle diese Daten gespeichert. Da auf dem iPhone nicht genug Speicherplatz zur Verfügung steht, wird das aufgenommene Bild per UMTS an einen Server geschickt, der die AR-Ansicht ausliefert.
Da die Fraunhofer-Forscher den Reichstag und das Brandenburger Tor nach Hannover nicht mitbringen konnten, demonstrieren sie das System an Hand von Bildern der beiden Gebäude sowie an einem Satellitenfoto der Gegend. Darauf kann sich der Nutzer am Stand den Verlauf der Mauer und die Entwicklung der Bebauung dieses Teils Berlins anzeigen lassen.
Anlass für das Projekt ist der 20. Jahrestag des Mauerfalls im Herbst 2009. Die Fraunhofer-Forscher sind überzeugt, dass solche Dienste eine wichtige Ergänzung für Städtereisen sein werden. Derzeit verhandeln sie mit Telekommunikationsanbietern, darunter der Deutschen Telekom, sowie mit Städten über die Lizenzierung des AR-Systems.
- Anzeige Hier geht es zum Meta Quest 3 mit Asgarth's Wrath 2 bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.