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NAS mit vier Festplatten von Buffalo erreicht 100 MByte/s

TeraStation III für SOHO-Anwendungen. Cebit Buffalo zeigt in Hannover die dritte Generation seiner NAS-Geräte der Serie "TeraStation". Dank eines neuen Prozessors soll die Netzwerkfestplatte Gigabit-Netzwerke fast völlig ausreizen, was der Hersteller auch mit ersten Benchmarks belegen kann.
/ Nico Ernst
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Bisherige NAS-Laufwerke für kleinere Arbeitsgruppen kranken vor allem an schwachen Prozessoren, so dass die in der Regel vorhandenen Gigabit-Ports meist kaum ihre theoretische Geschwindigkeit ausspielen können. Das gilt auch für die ersten beiden Versionen der TeraStation von Buffalo. Mit einem neuen Marvell-Prozessor der Serie Feroceon soll sich das nun ändern.

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Laut Buffalo erreicht das Gerät mit dem Benchmark "Atto" bei Blockgrößen 128 Kilobyte Übertragungsraten beim Lesen von knapp über 100 Megabyte pro Sekunde. Beim Schreiben sind es über 30 MByte/s. Zum Einsatz kamen dabei geschirmte Cat-7-Kabel an einem Gigabit-Switch ohne Managementfunktionen und ein Dell-Notebook mit Gigabit-Port von Intel als Gegenstelle.

Die auf der Cebit von Buffalo durchgeführten Tests mit dem synthetischen Benchmark ergaben noch höhere Werte als die in der Pressemitteilung des Unternehmens versprochenen 60 MByte pro Sekunde beim Lesen, die das Gerät über SMB-Freigaben erreichen soll. Wie das Unternehmen auf der Messe erklärte, ließen sich die Ergebnisse mit dem Vorseriengerät mehrfach reproduzieren. Noch schneller kann das Gerät arbeiten, wenn die beiden vorhandenen Gigabit-Schnittstellen gemeinsam genutzt werden (port trunking). Dazu liegen aber noch keine Werte vor.

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Neben der höheren Geschwindigkeit beherrscht die TeraStation nun auch Hot-Plugging für die SATA-Festplatten: Fällt eines der vier Laufwerke aus, fährt das System nur diese herunter. Sie kann dann ersetzt werden, das RAID baut sich danach auf der frischen Platte wieder auf. Wie bisher beherrscht das NAS alle üblichen RAID-Modi von 0,1 bis 5.

Im Betrieb mit vier Festplatten soll das Gerät im Schnitt 86 Watt aufnehmen. Nach einer einstellbaren Frist können die Platten sich in den Stand-by-Modus setzen, wie viel das NAS dann noch verbraucht, konnte Buffalo noch nicht angeben. Zudem können je nach Marktlage Laufwerke verschiedener Hersteller verbaut werden, das auf der Cebit vermessene Gerät arbeitete mit vier 500-GByte-Platten von Seagate.

Mit Festplatten von 500, 1.000, 1.500 oder 2.000 GByte Kapazität wird das Gerät mit insgesamt je 2, 4, 6 oder 8 Terabyte angeboten. Nur für die Versionen mit 2 und 4 Terabyte gibt es bisher eine Preisempfehlung, sie liegt bei 1.199 beziehungsweise 1.599 Euro. Ohne Festplatten wird die TeraStation III nicht angeboten. Laut Buffalo werden die Geräte derzeit aus Japan geliefert, sie sollen in einigen Wochen in Deutschland in den Handel kommen.


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