• IT-Karriere:
  • Services:

Bundeskabinett gibt digitale Dividende frei

Breitbandanbindung im ländlichen Raum wird besser

Der Funkfrequenzbereich, der durch die Digitalisierung der Rundfunkübertragung frei geworden ist, wird für breitbandige Internetversorgung geöffnet. Das hat das Bundeskabinett beschlossen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Bundesregierung will den Frequenzbereich zwischen 790 MHz und 862 MHz für Breitbanddienste freigeben. "Damit setzen wir bereits den ersten Teil der Breitbandstrategie um", so Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CDU). Um wirksam zu werden, muss auch der Bundesrat zustimmen. Die Länderkammer wird sich voraussichtlich im Mai 2009 mit der Thematik beschäftigen.

Stellenmarkt
  1. Forschungszentrum Jülich GmbH, Jülich
  2. IOSS - Intelligente optische Sensoren und Systeme GmbH, Radolfzell

In Deutschland gibt es noch rund 800 Kommunen, in denen Breitband nur über Satellit verfügbar ist. Diese weißen Flecken beeinträchtigten die Lebensqualität in den betroffenen Gebieten und führten dort zu "gravierenden Wettbewerbsnachteilen", so Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU).

August-Wilhelm Scheer, der Chef des IT-Branchenverbands Bitkom, sprach von einem "Meilenstein für das flächendeckende Angebot mit schnellen Internetzugängen in ländlichen Räumen". Die Frequenzen waren dem Militär und dem Rundfunk zugewiesen. Nach der Digitalisierung des terrestrischen Rundfunks wird nur noch ein kleiner Teil der Frequenzen benötigt, was auch als digitale Dividende bezeichnet wird.

Der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) ist nur unter bestimmten Voraussetzungen bereit zuzustimmen, dass die "Kanäle 61 bis 69" für Breitband im ländlichen Raum genutzt werden, so VPRT-Vizepräsident Tobias Schmid. Mehr Frequenzen dürften es auf keinen Fall sein. Voraussetzung sei, dass die aus der Umstellung und möglichen Reichweitenverlusten resultierenden Folgekosten sowie eventuelle technische Störungen nicht zulasten der Rundfunkveranstalter und derzeitigen Nutzer der Frequenzen gingen.

Der bayerische Medienminister Siegfried Schneider (CSU) betonte, mit der heutigen Entscheidung dürfe die Versorgung der Bürger mit frei empfangbaren Fernseh- und Radioprogrammen nicht gefährdet werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 29€ (Bestpreis!)
  2. 34,99€/49,99€ (mit/ohne Spezialangebote)

nemesis 10. Mär 2009

Richtig so. Wobei ich sagen muss, dass zumindestens eine UMTS/EDGE Flat für 40 Euro/Monat...

Youssarian 06. Mär 2009

Mir fehlen die technischen Hintergründe, um die Frage zu beantworten, wie groß die...

martinalex 04. Mär 2009

alle autofahrer...

fweef 04. Mär 2009

Man nimmt der Allgeminheit ein öffentliches und kostenloses Gut: Frequenzen für Rundfunk...


Folgen Sie uns
       


Sega Dreamcast (1999) - Golem retro

Am 9.9.1999 startete Segas letzte Konsole in ein kurzes, aber erfülltes Spieleleben.

Sega Dreamcast (1999) - Golem retro Video aufrufen
Starlink: SpaceX steht zwischen Flaute und Rekordjagd
Starlink
SpaceX steht zwischen Flaute und Rekordjagd

Die nächsten 60 Starlink-Satelliten stehen zum Start bereit, nachdem in diesem Jahr ungewöhnlich wenige Raketen gestartet sind - nicht nur von SpaceX. Die Flaute hat SpaceX selbst verursacht und einen Paradigmenwechsel in der Raumfahrt eingeläutet.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt SpaceX testet Notfalltriebwerke des Crew Dragon
  2. Starship Mit viel Glück nur 6 Monate bis zum ersten Flug ins All
  3. SpaceX Das Starship nimmt Form an

Definitive Editon angespielt: Das Age of Empires 2 für Könige
Definitive Editon angespielt
Das Age of Empires 2 für Könige

Die 27 Einzelspielerkampagnen sollen für rund 200 Stunden Beschäftigung sorgen, dazu kommen Verbesserungen bei der Grafik und Bedienung sowie eine von Grund auf neu programmierte Gegner- oder Begleit-KI: Die Definitive Edition von Age of Empires 2 ist erhältlich.


    Autonomes Fahren: Wenn der Wagen das Volk nicht versteht
    Autonomes Fahren
    Wenn der Wagen das Volk nicht versteht

    VW testet in Hamburg das vollautonome Fahren in der Stadt - und das recht erfolgreich, wie eine Probefahrt zeigt. Als größtes Problem erweist sich ausgerechnet die Höflichkeit der Fußgänger.
    Ein Bericht von Werner Pluta

    1. Volkswagen ID. Space Vizzion als Elektrokombi vorgestellt
    2. Elektroauto von VW Es hat sich bald ausgegolft
    3. ID.3 kommt Volkswagen verkauft den E-Golf zum Schnäppchenpreis

      •  /