AMD nennt Fabrikensparte Globalfoundries

Ausgründung betont Charakter als weltweiten Dienstleister

Der Prozessorhersteller AMD hat den Namen und die Strategie für die Gesellschaft benannt, in der das Unternehmen seine Chipfabriken zusammenführt. Investoren aus Abu Dhabi halten daran eine Mehrheitsbeteiligung.

Artikel veröffentlicht am ,

AMDs Fabriken für die Chipherstellung bilden nun ein eigenes Unternehmen. Globalfoundries wird seine Dienste als Auftragshersteller weltweit anderen Herstellern anbieten, gab das Unternehmen bekannt. AMD ist zu 34 Prozent an Globalfoundries beteiligt. Globalfoundries' Geldgeber sitzen in Abu Dhabi, das Management ist im Silicon Valley beheimatet und die bisherigen Fertigungsstätten stehen unter anderem in Dresden. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) erklärte: "Wir begrüßen die Gründung von 'Globalfoundries' mit dem zentralen Fertigungsstandort in Dresden als deutliches Zeichen für die Wettbewerbsfähigkeit des Hochtechnologiestandortes Europa."

Stellenmarkt
  1. Consultant Networking Security (w/m/d)
    ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn
  2. First und Second Level Support IT - Bereich Service (m/w/d)
    GILDEMEISTER Beteiligungen GmbH, Bielefeld
Detailsuche

Im Staat New York entsteht für 4,2 Milliarden US-Dollar eine weitere Globalfoundries-Fabrik. Dort benötigt der Konzern 1.400 Beschäftigte. Als Chef von Globalfoundries wurde Doug Grose benannt.

Globalfoundries wird die Fab38-Chipfabrik in Dresden im ersten Schritt auf "bulk silicon" umstellen. Bisher arbeitete AMD dort nur mit der von IBM lizenzierten Technik des "silicon on insulator" (SOI). Die SOI-Fertigung ist teurer und benötigt spezielle Wafer. Bulk-Wafer jedoch werden als Rohmaterial von mehreren Herstellern international gehandelt und sind deutlich billiger. Noch im Jahr 2009 soll die Fab38 sowohl mit SOI- als auch Bulk-Fertigung umgehen können, die schon jetzt bei voller Massenproduktion stehende Fab36 bleibt bei SOI-Technik.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Oliver Blume
VW verwirft Trinity-Modell und plant nochmal neu

VWs Ingenieure müssen den Trinity neu planen, weil das Design bei der Konzernspitze durchgefallen ist. Zudem gibt es eine neue Softwarestrategie.

Oliver Blume: VW verwirft Trinity-Modell und plant nochmal neu
Artikel
  1. Bedenken zu Microsoft 365: Datenschützer will mit Wirtschaft über Office-Software reden
    Bedenken zu Microsoft 365
    Datenschützer will mit Wirtschaft über Office-Software reden

    Bei den Gesprächen könnte herauskommen, dass Microsoft 365 nicht mehr verwendet werden darf.

  2. Smart-TV: Google veröffentlicht Android TV 13
    Smart-TV
    Google veröffentlicht Android TV 13

    Bisher haben die meisten Smart-TVs und Streaminggeräte mit Googles TV-Betriebssystem noch nicht einmal ein Update auf Android TV 12 erhalten.

  3. Soziale Netzwerke: Liken bei Hasspostings kann strafbar sein
    Soziale Netzwerke
    Liken bei Hasspostings kann strafbar sein

    Facebook-Nutzer, die nicht davor zurückschrecken, diskriminierende oder beleidigende oder Postings zu liken, sollten sich das gut überlegen. Denn das Drücken des Gefällt-mir-Buttons kann hier erhebliche rechtliche Folgen haben.
    Von Harald Büring

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5-Bundle vorbestellbar • SanDisk Extreme PRO 1TB 141,86€ • Amazon-Geräte bis -53% • Mindstar: Alphacool Eiswolf 2 AiO 360 199€, AMD-Ryzen-CPUs zu Bestpreisen • Alternate: WD_BLACK P10 2TB 76,89€ • Advent-Tagesdeals bei MediaMarkt/Saturn • Thrustmaster Ferrari GTE Wheel 87,60€ [Werbung]
    •  /