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MediaMVP-HD - Hauppauge-Prototyp spielt HD-Videos

Cebit 2009
Linux-basierter Netzwerkplayer für hochauflösende Videos, Fotos und Musik. Hauppauge entwickelt einen neuen netzwerkfähigen Audio- und Videoplayer, der auf der Cebit unter dem Namen MediaMVP HD in Form eines Prototypen zu sehen ist. Das Gerät spielt Videodateien abhängig von der Version mit Auflösungen bis 1080i oder 1080p.
/ Christian Klaß
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Gegenüber Golem.de nannte Hauppauge-Chef Ken Plotkin die vorläufigen technischen Details zum MediaMVP HD und MediaMVP HD Pro. Beide werden Multimediadateien entweder von einem eingesteckten USB-Stick oder aus dem Heimnetzwerk abspielen. Der MediaMVP-HD-Prototyp auf der Cebit verfügt über eine Ethernet-Schnittstelle, eventuell wird noch eine Version mit zusätzlicher WLAN-Unterstützung erscheinen.

Im MediaMVP HD und MediaMVP HD Pro werden ein neuer Sigma-Chip sowie ein Linux-Betriebssystem mit UPnP-Client und eigener grafischer Bedienoberfläche für die Wiedergabe von Musik, Videos und Bildern sorgen. Zu den unterstützten Dateitypen zählen zumindest MP3, WAV, H.264, DivX 5+6, MPEG-2, MPEG-1, JPEG und BMP.

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Während der MediaMVP HD mit 256 MByte RAM Videoauflösungen bis 1080i unterstützt, bringt es die Pro-Variante mit 512 MByte RAM auf bis zu 1080p – auch bei H.264-Dateien. Zusätzlich soll der MediaMVP HD Pro voraussichtlich über WLAN nach IEEE 802.11n vernetzt werden können.

Laut Plotkin ist es möglich, dass noch eine WLAN-Version (802.11g) des MediaMVP HD auf den Markt kommen wird. Ob es nun zwei oder drei verschiedene Geräte der MediaMVP-HD-Serie geben wird, steht noch nicht fest.

Zu den Videoausgängen aller MediaMVP-HD-Modelle zählen HDMI, Komponente, Composite-Video und S-Video. Ton wird analog stereo (Cinch) oder digital über optisches S/PDIF ausgegeben. Dazu kommen Ethernet und zweimal USB 2.0. Die Stromversorgung erledigt ein externes 12-Volt-Netzteil.

Der MediaMVP-HD (1080i, ohne WLAN) könnte dem Hauppauge-Chef zufolge im Juni 2009 für rund 100 Euro auf den Markt kommen. Der MediaMVP HD Pro (1080p, 802.11n) wird voraussichtlich rund 200 Euro kosten. Eine Infrarotfernsteuerung wird jeweils beiliegen.


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